Mittwoch, 9. Mai 2018

Bento Nr. 614 Vegetarischer Nudelsalat


Eigentlich hätte ich dieses Bento "Couch-Bento" taufen müssen, denn die Zusammenstellung habe ich sitzend vorgenommen. Nach einem kleinen Rückfall muss ich mein Bein wieder etwas mehr ruhigstellen und da ich ja demnächst wieder vernünftig laufen möchte, nehme ich das durchaus ernst. Leider heißt das für meine Family, dass ich sie wieder alle Nase lang durch die Gegend scheuche. Hier war es ein Kompromiss, da mein Mitesser ein Bento wollte, habe ich ihn die ganzen Vorbereitungen treffen lassen und dann alles nur noch in die Box gepackt ;)

Zum satt werden gab es einen leichten Nudelsalat. Für den hatte ich Gabelspaghettis kochen lassen und mit roten Zwiebeln und Cocktailtomaten vermischt. Darüber kam ein Zitronen-Honig-Dressing. Zur Deko noch etwas Basilikum und schon war eine Box fertig.

Die Beilagen sind wie üblich gesund ausgefallen. Der Mini-Büffelmozzarella und die Rauke waren noch für den Salat gedacht und als "Nachtisch" gab es wie so oft frisches Obst. Natürlich hatte ich auch meine obligatorische Bento-Tomate nicht vergessen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 3. Mai 2018

Frühlingssalat mit Brunnenkresse-Radieschen-Pesto


Da will ich mich nur mal zwischendurch melden. Da ich immer fleißig meine Übungen mache und regelmäßig zur Physiotherapie humple, komme ich jeden Tag etwas besser zurecht. Langes Stehen geht zwar immer noch nicht aber ein paar Meter gehen mit Gehstützen schon wieder.

Einer meiner ersten längeren Spaziergänge hat mich auf den Markt geführt. Ihr glaubt gar nicht, wie ich es vermisst habe, selbst einzukaufen. Auch wenn sich meine Familie Mühe gegeben hat, alles mitzubringen, was auf dem Einkaufszettel stand, ist es doch immer ein bisschen anders, als wenn man sich etwas selber aussucht. Einen Kompromiss musste ich zwar eingehen aber da war eher mein Sohn der Leidtragende, denn der musste meinen Einkaufskorb tragen und mir die ganze Zeit hinterherdackeln. Die schnellste bin ich ja gerade nicht und mit den Gehstützen hätte ich mein Körbchen ja nicht selbst tragen können. Aber dafür sind wir dann ganz lecker Soba-Nudeln essen gegangen.

Da ich auf dem Markt wirklich sehr frische Radieschen bekommen konnte, wollte ich mal wieder die Blätter verwenden. Bei den Radieschen aus dem Supermarkt klappt das ja meistens nicht. Und bei der Brunnenkresse musste ich auch unbedingt zuschlagen und dann natürlich frischen deutschen Spargel mmmm.

Zutaten:
500 g weißer Spargel
500 g grüner Spargel
1 großes Bund Brunnenkresse
1 Bund Radieschen
1 Knoblauchzehe
70 g Pinienkerne
50 ml Olivenöl
3 Frühlingszwiebeln
3 Esslöffel Balsamico Bianco
Pfeffer, Salz, Zucker

Zubereitung:
Den Spargel gründlich waschen, den weißen schälen und von beiden Sorten die holzigen Enden abschneiden. Dann alles in 2-3 cm lange Stücke zerschneiden. Den Spargel in einen Gefrierbeutel geben, 1 Teelöffel Salz und zwei Teelöffel Zucker zugeben. Den Beutel gut verschließen und alles miteinander vermischen. Den Spargel für 2-3 Stunden in den Kühlschrank marinieren lassen.

Die Brunnenkresse gründlich waschen, trocken schütteln und die Hälfte grob hacken. Die Blätter der Radieschen abschneiden und die Hälfte wie die Brunnenkresse behandeln. Den Knoblauch schälen und grob würfeln. Die Pinienkerne ohne Fett leicht anrösten. Den Knoblauch mit dem Öl zusammen pürieren, dann Brunnenkresse und Radieschenblätter zugeben und weiter pürieren. Zum Schluss die Hälfte der  Pinienkerne dazu geben und nochmal kurz pürieren. Jetzt mit etwas Pfeffer und Salz würzen.

Die Radieschen und die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in dünne Scheiben bzw. Ringe schneiden. Den Spargel unter fließenden Wasser abspülen und zu den Radieschen geben. Das Pesto mit dem Essig und jeweils etwas Salz, Pfeffer und Zucker verrühren und ebenfalls zum Gemüse geben. Den Salat gründlich vermischen. Kurz vor dem Servieren die restliche Brunnenkresse dazu geben und die Pinienkerne darüber streuen.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 22. April 2018

So jetzt fängt die Pause an


Angekündigt hatte ich es ja schon und nun ist es soweit, ich lege hier eine kleine Pause ein. Alles was ich noch auf "Halde" hatte, wurde veröffentlicht. Sogar die Gerichte, die ich nicht selbst gekocht habe, wurden gezeigt. Da ich selber immer noch nicht fit genug bin, längere Zeit in der Küche zu stehen und vernünftig zu kochen, habe ich gerade nichts mehr, dass ich euch zeigen kann.

Aber das ist nicht wirklich schlimm, denn ich werde in der nächsten Zeit, ganz viele Ideen sammeln. Ihr glaubt ja gar nicht, wie langweilig es ist, den ganzen Tag auf der Couch liegen zu müssen und nicht wirklich etwas sinnvolles tun zu können. Ich habe sogar schon überlegt, mit dem Stricken anzufangen. Aber vorher werde ich gedanklich in leckeren Gerichten schwelgen, die ich dann kochen werde, wenn ich wieder fit bin.

Also bis dahin wünsche ich allen meinen Lesern hier eine schöne Zeit und vergesst mich nicht. Außerdem werde ich meinen Bloggeburtstag ausführlich nachfeiern, wenn es hier wieder weiter geht, denn ich habe wieder ein paar tolle Preise zum Verlosen besorgen können bzw. werden sie mir gesponsert. Also drückt mir die Daumen, dass ich mit Physiotherapie und einer guten Reha bald wieder auf beiden Beinen stehe. 


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 21. April 2018

Ein Dankeschön-Dinner


Mittlerweile kann ich ja mit Gehhilfen schon wieder kurze Strecken laufen. Solange ich nicht so lange stehen muss und zwischendurch immer mal das Bein hochlegen kann, bin ich also schon wieder etwas beweglich. Zuhause sieht das dann so aus, dass ich im Wohnzimmer sitzend den Spargel schäle und dann alle Küchenanweisungen sozusagen von der Couch aus erteile ;)

Nun hatte ich noch einen leckeren Gutschein, den ich nicht mehr solange aufheben konnte und mit dem Essen wollte ich mich bei meiner Freundin für ihre Hilfe bedanken. Denn es ist ja nicht selbstverständlich, wenn man jemanden zum Sonntag durch die ganze Stadt scheucht, nur um einen neuen Verband anzulegen, weil ich es alleine nicht hinbekommen habe. Na ja für meine Freundin ist es wohl doch selbstverständlich und auch all die anderen Sachen, bei denen sie mir in den letzten Wochen geholfen hat.

Normalerweise wäre es zum Restaurant ein schöner Spaziergang gewesen, gerade bei dem schönen Wetter aber da das zur Zeit noch nicht geht, habe ich mich bis direkt vor die Tür chauffieren lassen. Im Restaurant hatte ich schon bei der Tischreservierung gefragt, ob es da eine Möglichkeit gibt, dass ich mein Bein hochlegen kann und sie hatten eine. Ich hatten einen wirklich schönen Platz auf einer Couch und meiner Freundin hatten sie direkt gegenüber einen bequemen Sessel hingeschoben. Das nenne ich mal Kundenservice. 

Unseren gemütlichen Abend begannen wir mit einem leckeren alkoholfreien Cocktail auf Maracuja-Basis.

Dann kam auch schon ein "kleiner" Gruß aus der Küche. Zu dem aromatischer Kräuterfrischkäse gab es noch frisches Baguette.

Als Vorspeise hatte ich mich für den gratinierten Schafskäse mit Traubenconfit und Blattsalat. Meine Freundin hatte eine Spinatcremsuppe, die ihr auch sehr gut geschmeckt hat.

Als Hauptgang hatte wir beide das Hauskaninchen mit Honig-Senf-Glasur und Kartoffelrösti. Das Fleisch war wirklich sehr zart und saftig und durch die Honig-Senf-Glasur auch schön würzig.

Als Nachtisch gab es ein Feigenmousse mit Schokocrumble und Minzsahne. Das war zum Abschluss schon sehr gehaltvoll aber trotzdem sehr lecker. Meine Freundin hatte sich für Eierkuchen mit Erdbeeren entschieden, das war die etwas leichtere Dessertvariante.


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Freitag, 20. April 2018

Schnelle Spaghetti Bolognese


Bologneserezepte habe ich ja hier schon in verschiedenen Varianten gepostet. Vom Ragout über Curry-Bolognese bis hin zur Bolognese mit Tofu habe ich schon einiges durchprobiert. Heute gibt es mal die schnelle Version, wenn man es mal eilig hat oder der Hunger besonders groß ist. Allerdings habe ich die heutige Bolognese nicht selbst gekocht, sondern ich bin damit verwöhnt worden und sie war wirklich richtig lecker.

Da die Capellini nur 4 Minuten kochen, ist es sinnvoll erst die Soße zuzubereiten und dann die Nudeln in kochendes Wasser zu werfen. Wenn man normale Spaghetti verwendet, brauchen die um einiges länger. Deshalb kann man dabei schon mal das Wasser aufsetzen, wenn man mit der Soße beginnt.

Zutaten:
2 Zwiebeln
500 g Gehacktes (gemischt)
3 Esslöffel Tomatenmark
2 Dosen stückige Tomaten
etwas Öl zum Anbraten
400 g Capellini
Pfeffer, Salz, Zucker
Parmesan nach Geschmack

Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Dann in etwas Öl anbraten. Wenn die Zwiebeln Farbe bekommen haben, das Hackfleisch dazu geben und krümelig anbraten. Jetzt das Tomatenmark dazu geben und ebenfalls anrösten.Mit den Tomaten ablöschen und mit Pfeffer, Salz und einer kräftigen Prise Zucker würzen. Die Soße etwas einköcheln lassen.

Reichlich Wasser zum Kochen bringen, kräftig salzen, dann die Nudeln bissfest kochen (bei meiner Sorte waren das 4 Minuten). Die Nudeln abgießen und auf 4 Teller verteilen. Die Soße darüber geben und je nach Geschmack Parmesan darüber reiben.




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Donnerstag, 19. April 2018

In Butter geschwenkte Pelmeni mit Schnittlauchsahne


Auch heute gibt es ein Gericht, was für mich gekocht wurde. Ich persönlich verwende ja so gut wie keine Fertigprodukte aber nachdem ich die tiefgefrorenen Pelmeni gekostet hatte, muss ich ehrlich gestehen, dass die Teigtaschen durchaus gut geschmeckt haben. Wir hatten welche mit Schweinefleischfüllung, die ich bestimmt irgendwann mal selber nachmachen werde.

Zutaten für zwei Portionen:
1 Bund Schnittlauch
1 Becher saure Sahne
1 Zwiebel
3-4 Esslöffel Butter
1 Packung tiefgefrorene Pelmeni
Salz

Zubereitung:
Den Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in feine Röllchen schneiden. Dann mit der sauren Sahne verrühren und mit etwas Salz würzen.

Die Zwiebel schälen und würfeln. Die Butter schmelzen und die Zwiebelwürfel darin goldbraun anbraten.

Reichlich Wasser zum Kochen bringen, kräftig salzen und darin die Pelmeni nach Packungsangaben zubereiten. Alles abgießen und die Teigtaschen in der Butter schwenken.

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Mittwoch, 18. April 2018

Lammburger mediterran angehaucht


Mein Sohn hat nicht nur nach meine Rezepten gekocht, sondern auch eigene Ideen umgesetzt und da sie wirklich lecker waren, wollte ich sie natürlich auch hier zeigen. Ich bin ja meistens so verrückt und bereite immer alles selber zu, bis hin das ich prinzipiell auch meine Burgerbuns selber backe aber so extrem wollte mein Sohn nicht sein und hat ein wenig "gemogelt". Das minderte aber nicht den Geschmack.

Zutaten:
4 Toasties
4 Lamm-Patties
2 Knoblauchzehen
2-3 Zweige Thymian
1-2 Zweige Rosmarin
4 Scheiben Schafskäse
1 Tomate
1 rote Zwiebel
2 Handvoll Rucola
etwas Chili-Barbecuesoße
etwas Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Die Toasties quer halbieren und unter dem Grill aufbacken. Derweil die Patties in etwas Öl mit den angedrückten Knoblauchzehen und Kräutern von beiden Seiten kräftig anbraten. Jeweils eine Scheibe Schafskäse auf jeden Patty legen und mit Alufolie abgedeckt bei 80°C im Backofen einige Minuten ruhen lassen.

Die Tomate in Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Den Rucola waschen und trocken schütteln. Die Burger zusammen setzten. Dafür auf die unteren Brötchenhälften etwas Barbecuesoße geben, dann Rucola darauf verteilen, die Patties daraufsetzten, dann die Tomatenscheiben und Zwiebelringe obenauf legen. Noch etwas Barbecuesoße darüber geben und mit der anderen Brötchenhälfte abdecken. 



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Dienstag, 17. April 2018

Zander mit Kräuterkruste auf Kartoffel-Möhren-Stampf


Von unserem Osteressen hatten wir noch Zander übrig, da ich den Fisch tiefgefroren gekauft hatte und man weiß ja immer nicht so genau, was sich so in den Beuteln versteckt, deshalb hatte ich etwas mehr mitgenommen. Auch dieses Gericht hat mein Sohn gekocht und es war wirklich lecker.

Beim Essen haben wir dann gemerkt, dass eine schöne Nussbutter das Aroma noch verbessert hätte aber da war es dann schon zu spät.Dafür war das Püree schön cremig und auch die Kräuterkruste sehr aromatisch.

Zutaten:
4 Zanderfilets
1 Zitrone
6 Kartoffeln
4 Möhren
2 Knoblauchzehen
4 Esslöffel weiche Butter
6 Esslöffel Semmelkrumen
1 Packung gemischte Kräuter (ich hatte Kerbel, Dill, Petersilie, Bärlauch)
1/4 l heiße Milch
Muskatnuss
Pfeffer, Salz
Öl für die Auflaufform

Zubereitung:
Die Filets abspülen und trocken tupfen. Die Schale der Zitrone abreiben und dann den Saft auspressen. Mit dem Saft den Fisch mindestens 30 Minuten marinieren.

Kartoffeln und Möhren schälen, waschen, grob würfeln und in Salzwasser weich kochen.

Während das Gemüse kocht, den Knoblauch schälen, fein hacken und mit der Zitronenschale sowie den Semmelkrumen zur Butter geben. Die Kräuter waschen, trocken schütteln und fein hacken und ebenfalls zur Butter geben. Alles gut vermengen.

Jetzt das Kochwasser abgießen, etwas davon auffangen. Das Gemüse zerstampfen und dann die heiße Milch dazu gießen. Alles gut miteinander verrühren, eventuell noch etwas Kochwasser zugeben, bis ein cremiges Püree entstanden ist. Mit Salz und ein wenig geriebener Muskatnuss abschmecken.

Die Fischfilets trocken tupfen und mit der Hautseite in eine gefettete Auflaufform legen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Die Kräuterbutter darauf verteilen und leicht andrücken. Den Fisch im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Umluft) 10 - 15 Minuten gratinieren.

Fisch auf dem Kartoffel-Möhren-Stampf anrichten und mit einigen Zitronenscheiben und Kräutern dekorieren.




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Montag, 16. April 2018

Pikantes Orangenhähnchen mit Ofenrisotto


Da ich durch mein Handicap in der Küche echt behindert wurde, hat uns Ostern mein Sohn bekocht. Denn gerade zu Ostern wollten wir weder Fertigessen oder Lieferservice. Damit es nicht gar so schwierig wurde, habe ich mir im Vorfeld einfach zu kochende Gerichte einfallen lassen, bzw. so wie das hier passend ausgesucht. Die Idee für das Ofenrisotto hatte ich auf lecker.de entdeckt und wollte unbedingt probieren, ob das wirklich klappt.

Eigentlich sollte es zum Ofenrisotto ein Zitronenhähnchen geben, allerdings wollten die Bio-Zitronen, die ich vor meiner Op  gekauft hatte, nicht mitspielen und hatten Schimmel angesetzt. Deshalb haben wir dann einfach Orangen verwendet. Das Ergebnis war echt lecker. 

Zutaten:
1 Orange
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Teelöffel türkisches Hähnchengewürz
4 Esslöffel Olivenöl
8 Hähnchenunterkeulen
1/2 Stange Porree
250 g Risotto-Reis
250 ml Weißwein500 ml Hühnerfond
2 Esslöffel Cranberries
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Orange waschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Je eine Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und sehr fein hacken. Alles mit dem Hähnchengewürz und 3 Esslöffeln Öl verrühren. Die Hähnchenkeulen damit  zugedeckt im Kühlschrank über Nacht marinieren lassen.

Die restliche Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und würfeln. Den Porree putzen, waschen und in dünne Ringe schneiden. Alles im restlichen Öl glasig anbraten, dann den Reis dazu geben und anschwitzen. 

Das Risotto mit dem Weißwein ablöschen und aufkochen lassen. Dann den Geflügelfond dazu gießen und ebenfalls aufkochen lassen. Zum Schluss die Cranberries unterheben.

Ein Blech mit Backpapier auslegen und am Rand die Hähnchenkeulen verteilen. Diese vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft 15 Minuten garen. Dann auf das Blech den zugedeckten Topf (wenn man keinen hitzebeständigen Deckel hat, Alufolie verwenden) mit dem Risotto stellen und weitere 35 Minuten garen.

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Sonntag, 15. April 2018

Rosa gebratene Entenbrust zu Ofengemüse


Heute habe ich mal wieder nach geraumer Zeit ein Rezept für meine Prep&Cook. Wenn ich ehrlich bin, habe ich die in letzter Zeit hauptsächlichst zur Zubereitung von Hefeteig verwendet und sonst nichts. Irgendwie ist es mir zu nervig das Teil hinterher sauber zu machen. Meine Kochtöpfe passen ja alle in den Geschirrspüler bei dem Maschinchen ist der ja schon immer gleich voll, das nervt. Aber gerade für eine Zubereitung wie heute, ist so doch ganz praktisch.

Zutaten:
7 Knoblauchzehen
500 g Quark
1 Bund Schnittlauch
1/2 Bund Blattpetersilie
4-5 Zweige Basilikum
2 Entenbrüste
4 Zweige Rosmarin
4 Zweige Thymian
2 Zweige Oregano
4-6 Blätter Salbei
2 kleine Zucchini
4 Möhren
1/2 Hokkaidokürbis
600 g Kartoffeln
200 g Kirschtomaten
3 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Den Knoblauch schälen und eine Zehe fein hacken, die anderen halbieren. Schnittlauch, Petersilie und Basilikum waschen, trocken schütteln und fein hacken. Die Kräuter und den gehackten Knoblauch mit dem Quark verrühren und diesen mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Haut der Entenbrüste über Kreuz mehrfach einschneiden, dann von beiden Seiten mit Pfeffer und Salz würzen. Dann einzeln jeweils mit etwas Thymian, Rosmarin und Knoblauch vakuumieren. (Wer keinen Vakuumiergerät hat, einfach einen Doppelzipbeutel verwenden und da die Luft raussaugen) Dann in 60° warmen Wasser 60 Minuten (wenn man es rosa mag) garen. Ich habe dafür die Krups Prep & Cook verwendet.

Das Gemüse putzen, waschen und trocken tupfen. Den Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden. Die Möhren und Zucchini in Scheiben schneiden, die Kartoffeln vierteln und die Tomaten halbieren. Dann in längliche Streifen zerschneiden. Mit dem Olivenöl vermischen und auf einem Backblech verteilen. Je zwei Zweige Rosmarin, Thymian und Oregano grob hacken und mit den Salbeiblättern über das Gemüse streuen. Dann 8 Hälften Knoblauch über das Gemüse verteilen. Bei 180°C im vorgeheizten Backofen 20-25 Minuten garen. Dabei das Gemüse einmal wenden. Wenn das Gemüse gegart ist, alles mit Pfeffer und Salz würzen.



Die Entenbrüste aus der Folie nehmen und trocken tupfen. In einer heißen Pfanne mit etwas Fett zuerst von der Hautseite scharf anbraten und dann wenden. Kurz ruhen lassen, dann in dünne Scheiben schneiden

 

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Samstag, 14. April 2018

Markklößchen-Suppe, wie sie schon meine Oma gekocht hat


Als Kind gab es bei uns regelmäßig Markklößchen in der Suppe. Meistens hatte meine Mutter Samstag Suppe gekocht, da sie an diesem Tag die große Wäsche gemacht hat und da war eine Suppe ja wirklich praktisch. Denn man konnte sie gut am Tag vorher kochen und musste sie dann nur noch aufwärmen.

Als dann der ganze BSE-Skandal losging, gab es keine Markknochen mehr zu kaufen. Aber seit 2010 wurden wohl keine betroffenen Tiere mehr gefunden und seit einiger Seit gibt es auch wieder Markknochen zu kaufen. Wie so oft, war es auch wieder das Angebot bei meinem Fleischer des Vertrauens, das mich auf die Idee brachte die Suppe mal wieder zuzubereiten.

Beim Essen kamen Kindheitserinnerungen wieder hoch und ich fand die Suppe sehr lecker.

Zutaten:
1 Kg Markknochen
500 g Fleischknochen
2 Lorbeerblätter
1-2 Zweige Liebstöckel
6-8 Pfefferkörner
2 mal Suppengrün
2 Eier
100 g Semmelmehl
1 Bund Schnittlauch
Salz
Muskatnuss

Zubereitung:
Die Markknochen in eine Pfanne ohne Fett legen und bei mittlerer Temperatur so lange erwärmen, bis das Mark sich verflüssigt. Wer es etwas schneller möchte kann auch mit einem spitzen Messer nachhelfen.

Das Mark durch ein feines Sieb, dass vorher mit Küchenkrepp ausgelegt wurde, gießen und erkalten lassen. Diesen Arbeitsgang sollte man auf keinen Fall auslasse, denn es besteht die Gefahr, dass kleine Knochenstücke mit in die Klößchen kommen.

Die Mark- und die Fleischknochen mit kaltem Wasser bedeckt aufsetzen. Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Liebstöckel dazu geben und kräftig salzen. Während das Wasser beginnt zu kochen, eine Packung Suppengrün putzen, waschen, grob würfeln und zu den Knochen geben. Alles ca. 2 Stunden köcheln lassen. Mit einem Schaumlöffel Knochen, Gemüse und Gewürze entfernen.

Die zweite Packung Suppengrün putzen und waschen. Die Möhren in Scheiben schneiden und wer möchte dann Blüten ausstechen (muss man nicht, sieht aber schöner aus). Sellerie und Lauch in dünne Streifen schneiden. Das Gemüse in der Brühe bissfest garen.

Den Schnittlauch in dünne Röllchen schneiden. Das kalte Mark (ca. 80 - 90 g) mit einem Handrührgerät schaumig schlagen, dann Semmelbrösel und Eier unterrühren. Die Hälfte des Schnittlauches dazu geben und die Masse mit Salz und Muskat würzen. Die Klößchenmasse auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche in 4 dünne Rollen von ca. 20 cm Länge formen. Dann die Rollen in gleichmäßige Stücke schneiden und daraus kleine Klößchen formen. Diese in gesalzenem leicht siedendes Wasser geben und 8-10 Minuten bei niedriger Temperatur ziehen lassen, dabei darauf achten, dass das Wasser auf keinen Fall mehr kocht.

Die Suppe auf Teller verteilen und dann die Markklößchen dazu geben. Alles mit dem restlichen Schnittlauch bestreuen.


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Freitag, 13. April 2018

Bento Nr. 613 Frühstücksbento


Auch wenn es auf den ersten Blick nach viel aussieht, hatte ich die Box zum Frühstück gepackt. Eine Scheibe Brot mit Lachsschinken belegt und dann geviertelt. Dazu kam noch ein Ei, ein viertel Apfel, Kirschtomaten und wirklich sehr süße Weintrauben. Eigentlich war ich dann schon fertig aber irgendwie hat mir da etwas Farbe und Frische gefehlt. Mit etwas Feldsalat war dieses Problem schnell behoben.

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Donnerstag, 12. April 2018

Bento Nr. 612 Lachs-Sushi


Hier hatte ich mir mal wieder die Zeit genommen und ein etwas aufwendigeres Bento zubereitet. Normalerweise packt man ja Reste ins Bento aber dieses Mal habe ich extra Sushi zubereitet, um es dann ins Bento packen zu können. Dadurch hatten wir ein wirklich leckeres Abendessen und ich wusste schon worauf ich mich am nächsten Mittag freuen konnte.

Da ich das Sushi bereits am Abend vorher zubereitet hatte, hatte ich keinen rohen Lachs verwendet sondern geräucherten. Das war mir dann doch sicherer. Da ich den nur in Scheiben bekommen konnte, sah mein Sushi dieses Mal etwas anders aus. Ich hatte fürs Innenleben Tamago, Surimi, Avokado und Gurke in das Nori gerollt und dann alles mit Reis ummantelt. Damit der geräucherte Lachs auch hält, hatte ich keine runden Rollen sondern etwas eckigere geformt. Obenauf kam dann noch ein bisschen Wasabi, das funktionierte wie ein Kleber.

Wie immer gab es auch ein paar Beilagen dazu. Ich hatte ein Apfelhäschen geschnitzt, ein paar Weintrauben, Heidelbeeren, Tomaten und Datteln dazu gepackt. Als ich eigentlich fertig war, hatte an der Seite noch irgendwie zu viel Platz, da habe ich dann einfach noch zwei Würstchen hineingepackt.

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Mittwoch, 11. April 2018

Bento Nr. 611 Vollkornsandwich mit Kochschinken


Hier sieht man mal wieder, dass man ein Bento auch in einer normalen Brotdose zurechtmachen kann. Es müssen also nicht immer teure Boxen sein, da sowieso hauptsächlichst der Inhalt zählt. Ich hatte an dem Abend nicht wirklich Zeit, etwas aufwendiges zu machen. Also wurde es ein Sandwich.

Ich hatte gerade frischen Blattsalat gekauft, bei einem Discounter hier gibt es da welchen mit Wurzeln dran, da hat man den Vorteil, dass sich der Salat einige Tage hält. Man muss diesen nur in eine Schüssel stellen und dann ab und zu mit etwas Wasser gießen. 

Das Vollkornbrot hatte ich mit Kochschinken belegt und etwas selbstgemachter Remoulade, dazu der knackige Salat - echt lecker.

Zum Sandwich gab es Weintrauben-Käse-Spieße, Apfelstücke, Cocktailtomaten, Banane und ein paar Pistazien.

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Dienstag, 10. April 2018

Bento Nr. 610 Vegetarischer Nudelsalat


Es musste schnell gehen und was geht da immer am besten, klar natürlich Nudelsalat. Dieses Mal hatte ich ein Honig-Senf-Dressing dafür angerührt. Ein paar Ringe von der Lauchzwiebel und etwas Basilikum in dünne Streifen geschnitten und schon war ein aromatische Nudelsalatvariante fertig. Als Farbtupfer und zur Erhöhung des Gemüseanteils kamen dann noch ein paar halbierte Tomaten mit in den Salat.

Nur ein Nudelsalat alleine hätte ja noch kein Bento gemacht. Deshalb kam in die eine Ecke etwas Möhrensalat und in die andere Käsewürfel und Weintrauben.



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Montag, 9. April 2018

Bento Nr. 609 Wurstsandwich


Da werde ich jetzt mal alle Bentos zeigen, die ich noch fotografiert habe und nur noch nicht geschafft habe. zu veröffentlichen. Bei diesem Bento musste es recht schnell gehen und wirklich viel hatte ich auch nicht mehr im Kühlschrank. Sonnenblumenbrot mit Frischkäse bestrichen und mit Wurstaufschnitt belegt, das war schon der Teil zum Satt werden. Natürlich gab es auch noch ein paar Kleinigkeiten dazu und zwar ein gekochtes Ei, Cocktailtomaten, Weintrauben-Käse-Spieße und ein Stück Nougat.

Für die Weintrauben-Käse-Spieße hatte ich übrigens einen total leckeren Bergkäse verwendet, der hat dann schon aus der Box herausgeduftet und war soooooo lecker.

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Sonntag, 8. April 2018

Spinat-Semmelknödel auf Tomatensoße


Da mir die Idee mit den Spinatknödel wirklich zugesagt hatte und ich nur über die Umsetzung so enttäuscht gewesen bin, musste ich das unbedingt selbst ausprobieren. Da ich ein Kochbuch mit vegetarischen Gerichten im Regal stehen habe, indem auch Knödel mit Spinat vorkommen, hatte ich schonmal eine kleine Hilfe. Allerdings habe ich das Rezept nicht ein zu eins übernommen, denn in den Knödeln war Quark und den hatte ich gerade nicht zu hause. Aber schaut mal, die Knödelchen sehen doch auch ohne lecker aus. Wenn jetzt Tomatensaison gewesen wäre, hätte es auch bei mir ein Ragout aus frischen Tomaten gegeben aber so viel Geschmack haben frische Tomaten gerade nicht und da musste die Dose her.

Zutaten:
500 g Blattspinat (tiefgekühlt)
500 g Weißbrot
6 Schalotten
6 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Butter
6 Esslöffel Milch
60 g geriebener Parmesan 
2 Eier
Salz , Pfeffer
etwas geriebene Muskatnuss
2 Dosen stückige Tomaten
Zucker
einige Basilikumzweige
einige Oreganozweige
Olivenöl
Pecorino nach Geschmack

Zubereitung:
Den Spinat tiefgefroren in kochendes Salzwasser geben und ca 3-4 Minuten köcheln lassen. Dann durch ein Sieb gießen, was vorher mit zwei Lagen Küchenpapier ausgelegt wurde. Das Wasser aus dem Spinat drücken und diesen gegebenenfalls etwas klein schneiden. Es sollten am Ende ca 220 -230 g Spinat übrig sein.

Das Weißbrot in gleichmäßige Würfel schneiden. Schalotten und Knoblauch schälen, fein würfeln und ein Drittel davon in der Butter anbraten, wenn beides goldgelb ist, die Milch dazu geben. Alles über dem gewürfelten Weißbrot verteilen. Den erkalteten Spinat, den Parmesan und die Eier dazu geben. Alles mit Pfeffer, Salz und etwas Muskat würzen, dann gründlich verkneten und mit Frischhaltefolie abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.

Die restlichen Schalotten- und Knoblauchwürfel in etwas Olivenöl anschwitzen, wenn sie Farbe bekommen haben, das Tomatenmark dazu geben und ebenfalls anrösten, dann mit den Dosentomaten ablöschen. Die Tomatensoße mit Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker würzen und leicht köcheln lassen. Den Basilikum und Oregano fein hacken und ebenfalls in die Tomatensoße geben.

Einen weiten Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Aus der Knödelmasse 12 Kugeln formen und diese in das leicht simmernte Salzwasser geben und 12 bis 15 Minuten ziehen lassen.

Die Tomatensoße auf Teller verteilen und die Spinatknödel mit einem Schaumlöffel aus dem Salzwasser nehmen, gut abtropfen lassen und auf die Tomatensoße geben. Grobe Späne vom Pecorino darüber hobeln und schmecken lassen.

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Samstag, 7. April 2018

Schinken von der Mosel auf krossem Holzofenbrot


Im Villa Tummelchen gab es jeden Morgen ein wirklich leckeres Holzofenbrot von einem dort ansässigem Bäcker und weil uns das so gut geschmeckt hat, haben wir für unseren Abreisetag einfach jeder eins zum Mitnehmen bestellt. Auf der Rückfahrt von der Therme kamen wir in Ernst an den Mosella Schinkenstuben vorbei. Eigentlich wollten wir dort zu Abend essen aber weil es noch außerhalb der Saison war, hatte das Restaurant schon um 14 Uhr geschlossen. Dafür war aber der dazu gehöriger Fleischer noch offen. Dort haben wir uns einfach etwas Wurst und Schinken mitgenommen. gegenüber beim Bäcker noch passend zwei Brötchen dazu und schon war unser Abendessen gerettet. Da bei mir zuhause der Kühlschrank auf jeden Fall leer sein würde, habe ich mir auch noch etwas Schinken und andere leckere Wurst mit nach hause genommen. So hatte ich, als ich wieder zu hause war, noch einen schönen Abend mit Moselleckereien und natürlich hatte ich mir auch ein paar Flaschen von dem leckeren Rotwein vom ersten Abend mitgenommen.



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Freitag, 6. April 2018

Entspannter Wellnesstag in der Vulkaneifeltherme in Bad Bertrich


Während unseres Urlaubes hatten wir bis auf einen Tag durchaus Glück mit dem Wetter. Es war zwar nicht eitel Sonnenschein aber es hat auch nicht geregnet und was will man Anfang März auch erwarten. Für Dienstag war dann Regen en masse angekündigt, also haben wir uns gleich ein Ziel gesucht, bei dem schlechtes Wetter nicht stört. Was ist da geeigneter als eine Therme. Außerdem wollten meine Freundin und ich uns auch etwas Gutes tun und deshalb legten wir dann einen Entspannungstag ein.

Von Bad Bertrich haben wir nicht wirklich viel gesehen, denn im Regen spazieren gehen, dazu hatten wir einfach keine Lust.

Dafür nutzen wir die Zeit ausgiebig zum Plantschen und Ausruhen.

Leider war der Abschluss unseres Wellnesstages nicht so der Hit. Wir waren schon vor ein paar Jahren in dieser Therme und da waren wir gerade von der dortigen Gastronomie begeistert. Denn gerade in Thermen und Spaßbädern bekommt man selten hochwertiges frisch zubereitetes Essen. Das war hier anders. Auch jetzt las sich die Speisekarte auf der Website sehr interessant aber die Umsetzung war dann doch eher mangelhaft. Ich hatte diese Spinatknödel mit Tomatenragout. Die Knödel waren Tiefkühlteile, die in der Mikrowelle aufgewärmt worden und das Tomatenragout hat das Ganze auch nicht aufgewertet, obwohl dies, wie man an der sehr groben Schnitttechnik erkennen kann, wohl selbst gemacht war. Allerdings hat jegliches Gewürz gefehlt. Aber vielleicht lag es auch daran, dass die Saison noch nicht begonnen hatte und der Koch noch im Urlaub war.

Also als Fazit die Therme ist sehr zu empfehlen aber nehmt Euch etwas zu Essen mit oder probiert dort die Burger, die sahen zumindest gar nicht so schlecht aus.



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Donnerstag, 5. April 2018

Ein bisschen die Mosel rauf und runter


Da außerhalb der Saison in Cochem nicht wirklich viel los ist, wollten wir ein paar Ausflüge in die nähere Umgebung machen. Das war der Plan. Aber bei meiner Onlinesuche konnte ich nicht wirklich Interessantes finden, was auch wirklich geöffnet hat. Allerdings kam uns dann der Zufall zu pass. Mein Auto hatte eine Fehlermeldung, die mich nervös gemacht hat und da habe ich nach einer passenden Werkstatt gesucht und in Bernkastel-Kues eine gefunden. Also haben wir zwei Fliegen mit einer Klappe erwischt, Auto nachgucken lassen und ein knuffiges Städtchen angeschaut.

In Bernkastel-Kues angekommen, konnten wir einen der wenigen Vorteile genießen, die es bedeutet so zeitig an der Mosel Urlaub zu machen, wir haben gleich einen wunderschönen kostenfreien Parkplatz gefunden ;) Ich vermute die waren noch im Hochwassermodus. Auf den Weg in die Altstadt konnten wir dann feststellen, dass zumindest für das Kaffee trinken gesorgt wäre, allerdings waren wir dann nach dem Mittag zu satt, um noch Kuchen essen zu wollen.

Wie man sehen kann, war nichts los. Die meisten Geschäfte und Restaurants waren noch geschlossen aber ein paar interessante Sachen haben wir dann doch gefunden. Meine Freundin hatte einiges zum Shoppen entdeckt und zum Angucken gab es auch das eine oder andere schöne Schaufenster ;)

Nachdem wir erst dachten, das einzige offene Restaurant ist eine Pizzaria, wurden wir im Ratskeller fündig. Ich hatte diese leckeren Schweinebäckchen mit einer einfach genialen Spätburgersoße. Hier hat man gemerkt, dass das Essen mit viel Können und Liebe zubereitet wurde.

In Bernkastel-Kues hatte uns jemand empfohlen die Panoramstraße zurück nach Cochem zu nehmen und wenn auch das Wetter sehr windig war, hatte man echt eine gute Sicht auf die Mosel.

An der Straße gab es immer wieder kleine Haltebuchten mit erklärenden Schildern. Wenn es nicht so kalt gewesen wäre, hätten wir glatt an allen gehalten.

Den Abend ließen wir dann gemütlich mit einem leckeren Glas Rotwein ausklingen. Ich hatte dazu einen angemachten Winzerkäse und

meine Freundin einen Schinkenteller.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Mittwoch, 4. April 2018

Villa Tummelchen immer gerne wieder


Nachdem ich vor ein paar Jahren eher durch Zufall das Villa Tummelchen (hier ein bisschen grau aber es ist auch erst Anfang März) gefunden hatte, buche ich es jetzt immer, wenn ich an der Mosel Urlaub machen möchte. Beim ersten Mal hat mich die Anfahrt mitten durch die Altstadt von Cochem noch etwas erschreckt und meine Kupplung musste ganz schön leiden. Aber mittlerweile fahren wir einfach von hinten über die Oberstadt und umgehen so die engen Gäßchen. Hier hatte es dann doch mal einen Vorteil, dass wir außerhalb der Saison in Cochem waren, denn so konnten wir bequem über den Marktplatz fahren und mussten nicht jedesmal durch die Oberstadt.

Ich hatte wieder ein knuffiges Zimmer dieses Mal mit einem richtig schönen Balkon.

Der Balkon hatte eine richtige gute Rundumsicht - auf der einen Seite zur Reichsburg

und zur anderen Seite zur Mosel

und noch ein bisschen Altstadt.

Jeden Morgen hatten wir ein wirklich leckeres Frühstück. Besonders lecker fanden wir die tollen Brötchen, die vom Hotelbesitzer jeden Morgen frisch gebacken wurden.

Je nach Gusto wurden uns die verschiedensten Eiergerichte frisch zubereitet. Besonders niedlich fand ich diese süßen Eierwärmer.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr