Freitag, 29. August 2014

Gefüllte Zucchiniblüten mit Tomaten-Rucola-Salsa


Bei meinen Experimenten mit den Zucchiniblüten habe ich auch noch eine kleine Vorspeise gezaubert. Der erste Versuch war ja fleischfrei und der zweite Versuch jetzt war dann für meine Fleischfresser und mir persönlich hat diese Version auch besser geschmeckt. Da ich Tomatensalsa liebe, habe ich diese dann mit den gefüllten Blüten kombiniert. Das Ergebnis war echt lecker.

Zutaten:
12 Blüten von Zucchinis
2 Hähnchenbrustfilets
1 Ei
1 kleine Knoblauchzehe
2 Schalotten
8-10 sehr reife Tomaten
1 kleine Zwiebel
1/2 Chilischote
100 g Rucola
Saft von 1/2 Zitrone
Saft von 1 Limette
Pfeffer, Salz
etwas Zucker
Olivenöl

Zubereitung:
Das Fleisch grob würfeln und dann im Multizerkleinerer pürieren. Die Schalotten und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Fleisch  mit Ei, Schalotten und Knoblauch vermengen, dann mit Salz und Pfeffer würzen. Die Stempel aus den Blüten brechen, den Fleischteig mit einem Teelöffel vorsichtig einfüllen. Die Blütenblätter vorsichtig zusammendrehen. Etwas Öl in eine feuerfeste Form geben, die Blüten hineinlegen und im Backofen bei 180°C (Umluft) ca. 20 - 30 Minuten backen.

Die Tomaten entkernen, dabei den Saft auffangen und dann die Tomaten klein schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Chilischote sehr fein würfeln. Alles mit Tomaten und Saft vermischen. Den Limetten- und Zitronensaft dazu und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Dann mit Zucker je nach Geschmack abschmecken. Zum Schluss den gewaschenen Rucola unterheben und alles zusammen anrichten. Dazu passt ein frisches Baguette.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Donnerstag, 28. August 2014

Bento Nr. 351 Japanischer Kartoffelsalat mit Misohühnchen


Bei Stephie von Meine Küchenschlacht gibt es gerade ein schönes Blogevent, bei dem es ums Picknick geht. Ich bin ein großer Fan vom Picknicken und Bentos sind dafür die passende Verpflegung, zumindest wenn es nach mir geht, denn da bringt leckeres Essen gleich eine schicke "Verpackung" mit. Mit diesem Bento vom Wochenende wollte ich an diesem Event gern teilnehmen. Denn ich hatte es wirklich zu einem kleinen Picknick mit, dass allerdings nach einer halben Stunde wegen heftiger Regengüsse abgebrochen werden musste. Spaß hatten wir trotzdem und geschmeckt hat es auch. Mein Mitesser hatte übrigens das gleiche Bento allerdings in einer schmucklosen Lock&Lock und natürlich als Männerportion.

Den Kartoffelsalat habe ich nach meinem üblichen Rezept zubereitet. Da ich leider gerade keine japanische Mayonnaise hatte musste ich normale nehmen und habe die mit etwas Salz und einer Prise Zucker nachgewürzt.

1 Esslöffel Misopaste mit 1 Esslöffel Sojasoße, 1 Teelöffel geriebener Ingwer und 1 Teelöffel Sesamöl miteinander verrühren. Ein Hähnchenfilet längst dritteln und mit der Misomarinade vermischen und 10 Minuten ziehen lassen. Das Fleisch von allen Seiten gut anbraten und dann abkühlen lassen. Dann mit etwas Feldsalat in die Bentoschale packen.

Passend dazu hatte ich wie immer ein paar Vitamine, Tomaten von meinen Balkon, Heidelbeeren, Weintrauben und eine Zwetschge.

Wer an dem Event noch teilnehmen möchte, kann das noch bis zum Sonntag. Es gibt auch drei sehr schöne Preise zu gewinnen. Also schaut mal vorbei.

Mittwoch, 27. August 2014

Zucchinipasta mit gefüllten Zucchiniblüten


Freunde von mir haben in ihrem Garten eine Zucchinischwemme. Da in ihrem Umkreis schon keiner mehr Zucchinis sehen kann, waren sie auf der Suche nach neuen Abnehmer. Große Monsterzucchinis wollte ich auch nicht aber ein paar Zucchiniblüten sind schon etwas feines. Und jede Blüte, die abgeschnitten wird, wird keine Monsterzucchini. Auch wenn sich das Rezept etwas umfangreicher liest, war alles in einer dreiviertel Stunde fertig.

Zutaten
400 g Spaghetti
1 gelbe Zucchini
1 grüne Zucchini
12 Zucchiniblüten
120 g Pancetta
150 Feta-Käse
100 g geriebenen Parmesan
1 Ei
1 Schalotte
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
3-4 Stängel Petersilie
200 ml Gemüsebrühe
150 ml Sahne
1 Döschen Safranfäden (0,5 g)
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
einige Parmesanspäne als Deko

Zubereitung
Zuerst die Safranfäden in etwas Wasser einweichen. Dann die Zucchiniblüten vorsichtig waschen, trocken tupfen und die Blütenstempel entfernen. Zucchini waschen, putzen und ein Drittel auf der Küchenreibe grob raspeln. Die Schalotte und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Dann in etwas Öl andünsten. Die Zucchiniraspel und den halben Knoblauch dazugeben und bei geringer Hitze etwa 10 Minuten dünsten, bis die Flüssigkeit verkocht ist, dann abkühlen lassen.

Die Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Fetakäse mit der Gabel zerdrücken. Ei, Zucchiniraspeln, Petersilie und 50 g Parmesan dazugeben und alles gründlich verrühren.  Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen. Die Feta-Masse mit einem Teelöffel vorsichtig in die Blüten füllen, dann die Blütenspitzen leicht zusammendrehen.

Die Blüten in eine flache gefettete Form legen und mit etwa einem Esslöffel Öl beträufeln, dann im vorgeheizten Backofen bei 180°C (keine Umluft) ca. 20 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind.

Derweil Wasser mit Salz zum Kochen bringen und die Spaghetti darin sehr aldente garen. Die restlichen Zucchini mit dem Gemüse-Hobel in dünne Streifen hobeln. Oder mit dem Sparschäler Streifen abschneiden und die mit dem Messer dann in dünne Streifen schneiden. Den Pancetta ebenfalls in Streifen schneiden und in etwas Olivenöl kross anbraten, dann herausnehmen und beiseite stellen. Die Zwiebel und den restlichen Knoblauch in die Pfanne geben und leicht anschwitzen, dann die Zucchinistreifen dazugeben und ebenfalls anschwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen, kurz aufkochen, dann die Gemüsebrühe zu gießen.

Alles etwas köcheln lassen, dann Sahne und die eingeweichten Safranfäden hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen (mit Salz aufpassen, der Pancetta ist sehr würzig) und nochmals 2 Minuten köcheln lassen. Die Nudeln dazu geben und in der Soße etwas ziehen lassen. Dadurch ist die Soße nicht mehr so flüssig.

Die Nudeln auf vier Teller anrichten, mit Pancetta bestreuen und die gefüllten Zucchiniblüten obenauf legen. Etwas Parmesan darüber hobeln.

Die Fotos stammen übrigens vom Probekochen, da hatte ich mehr Zeit und es saßen nicht 3 hungriger Mäuler am Esstisch.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Dienstag, 26. August 2014

Bento Nr. 350 Kartoffelsalat vegetarisch


Es gibt mal wieder ein Bento bei mir. Das kommt ja in letzter Zeit nicht so häufig vor aber in unserer Kantine gab es so etwas Merkwürdiges, dass ich da nicht mitessen wollte. Zum Glück habe ich ja nicht verlernt, wie man ein Bento zurechtmacht.

Der Kartoffelsalat war sehr schnell zubereitet. Pellkartoffeln gekocht, geschält und kleingeschnitten. Etwas Joghurt mit hellem Balsamico, Senf, Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker angerührt und mit den Kartoffeln vermischt. Dann noch eine Frühlingszwiebel und ein paar Cocktailtomaten hineingeschnitten und schon war er fertig, der wirklich sehr leckere Kartoffelsalat.

In der oberen Schale hatte ich noch ein paar Beilagen eingepackt. Käsewürfel und Weintrauben und Cocktailtomaten auf der einen Seite und auf der anderen gabs Bohnen- und Tomatensalat.

Montag, 25. August 2014

Leichtes Ofenratatouille


Gerade im Sommer esse ich gerne leichte Gemüsegerichte. Und da passt dieses leckere Ratatouille perfekt dazu. Ich liebe Ratatouille, da es aber meistens mit Paprika zubereitet wird, kann ich es schon seit geraumer Zeit nicht mehr essen. Auf der Suche nach einem leckeren vegetarischen Gericht bin ich dann auf dieses Ratatouille gekommen. Die Idee dazu hatte ich übrigens nach dem Schauen eines Trickfilms ;)

Da Chrissi. tally gerade auf der Suche nach dem gesunden Sommergericht ist, möchte ich hiermit an ihrem Gewinnspiel teilnehmen. Denn es gibt einige schöne Preise bei ihr zu gewinnen. Das Gewinnspiel läuft übrigens noch bis zum 7. September.

Zutaten für zwei Portionen:
1 kleine grüne Zucchini
1 kleine gelbe Zucchini
1 kleine Aubergine
1-2 Roma-Tomaten
2 rote Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Dose Pizza-Tomaten
3-4 Stiele Thymian (ich hatte Zitronenthymian)
2-3 Stiele Oregano
1 Lorbeerblatt
Meersalz, Pfeffer
1 Esslöffel Olivenöl
etwas glatte Petersilie

Zubereitung:
Zwiebeln und Knoblauch schälen. Eine Zwiebel in Scheiben schneiden und beiseite legen, die andere und den Knoblauch würfeln. Beides in dem Olivenöl anschwitzen, den Zucker darüber streuen und etwas karamellisieren lassen. Dann die Pizza-Tomaten, Thymian, Oregano und Lorbeerblatt dazu geben und bei mittlerer Hitze unter Rühren solange köcheln lassen, bis eine sämige Tomatensoße entstanden ist. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Die Tomatensoße in eine runde flache Auflaufform geben.

Das Gemüse waschen und in dünne 2-3 mm dicke Scheiben schneiden. Die Gemüsescheiben dachziegelartig mit den beiseite gestellten Zwiebelringen in die Auflaufform auf die Tomatensoße schichten. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Alufolie abdecken.
Im vorgeheizten Backofen bei 150°C (keine Umluft) etwa 50 Minuten backen. Dann die Alufolie entfernen und das Gemüse weitere 30 Minuten fertig garen.

Die Petersilie abspülen, trocken schleudern und hacken. Das Ratatouille damit bestreuen. Dazu passt frisches Baguette.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 24. August 2014

Eis-Blogparade mit leckerem Heidelbeer-Eis


Beim Küchen-Atlas gibt es mal wieder eine Blogparade und zwar mit dem Thema "Eis". Bei mir gibt es zwar recht selten Eis aber manchmal gönne ich mir eins. Das ist auch der Grund, warum ich immer davor zurückschrecke, mir eine Eismaschine zu kaufen. Für die vier-fünfmal im Jahr, wenn es mich nach etwas Eis gelüstet, mir ein Gerät zuzulegen, dass dann die ganze Zeit rumsteht, ist nicht wirklich sinnvoll.

Deswegen kaufe ich mir gelegentlich ein leckeres Eis, wenn ich mal Appetit darauf habe, wie hier zum Beispiel im Urlaub. Ich gestehe, ich bin ein Fan von Vanilleeis. Auch wenn mancher das für langweilig hält, lass ich für ein gutgemachtes Vanilleeis so manche moderne Kreation stehen. Am liebsten habe ich noch eine leckere Erdbeersoße dazu oder eine schöne knackige Schicht Zartbitterschoki.

Als Vollendung eines Menüs kommt es schon mal vor, dass ich Eis auch selbst zubereite. Ich suche mir dann meistens Rezepte aus, bei denen man keine Eismaschine benötigt, wie zum Beispiel bei diesem gestrudelten Erdbeer-Mascarpone-Eis.

Eines meiner ersten Eisexperimente auf diesem Blog war ein extrem leckeres Matcha-Eis. Das zusammen mit ein paar frischen Himbeeren war eine Offenbarung. Bei der Herstellung hatte ich gut zu tun. Da sich meine Tiefkühltruhe im Keller befindet und ich ja keine Eismaschine besitze, musste ich immer halbstündig in den Keller laufen, das Eis umrühren und wieder hoch marschieren. Vorallem war das Eis auch mein erster Versuch etwas mit Matcha zu aromatisieren. Ich hatte weder mit Matcha noch mit Grüntee viel Erfahrung. Deshalb war ich nicht wirklich begeistert, als ich die Gabel nach dem ersten Umrühren abgeleckt hatte. Irgendwie hat mich der Geschmack an Heu erinnert. Aber das war nicht so schlimm, bei mir hätte eh keiner gewusst, wie Matcha schmeckt und ich hätte allen erzählt, das muss so sein *gg*. Also immer schön weitergerührt, bis ich nach 4 Stunden die richtige Konsistenz hatte und da habe ich das Eis nochmal probiert und jetzt war es wirklich lecker. Die feinen Grünteearomen kamen richtig schön zur Geltung.

Ein Hilfsmittel zur Eiszubereitung habe ich allerdings doch. Dieser kleine Quick Chef von Tupperware eignet sich hervorragend zum Eismachen und zwar eine eher ungewöhnliche Version. Für diese Variante verwendet man tiefgefrorene Beeren oder andere kleingeschnittene Obststücke. Diese kommen in den Quick Chef und werden mit dem Messer weiter zerkleinert, dann kommt ein Becher Sahne oder Joghurt dazu und schon hat man ein schnelles, aromatisches Eis ohne rohes Ei.

Schnelles Heidelbeer-Joghurt-Eis

Zutaten:
300 g tiefgefrorene Heidelbeeren (ich hatte Waldheidelbeeren selbst eingefroren)
200 ml Sahne
150 g Joghurt
Mark einer Vanilleschote
3 Esslöffel Puderzucker

Zubereitung:
Alle Zutaten in den Quick Chef geben und kräftig rühren. (je länger man rührt, um so feiner wird das Eis, ich persönlich mag immer ein paar Fruchtstücke) Das Eis in eine Schale füllen und für ca. 2 Stunden in die Tiefkühlung stellen.



Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 23. August 2014

Heidelbeer-Eistee


Letzte Woche gab es ja zum Glück einige sonnige Nachmittage. Diese verbringe ich nach einem stressigen Arbeitstag gerne mit einem Buch und einem leckeren Getränk auf meinem Balkon. Zur Zeit probiere ich immer neue Varianten von Eistees aus und die meisten davon waren ausgesprochen lecker. Bei meinem letzten Besuch eines durchaus bekannten Möbelhauses hatte ich mir einige Flaschen Heidelbeersaft mitgenommen und da wollte ich damit einfach mal was ausprobieren..

Zutaten:
4-5 Teelöffel weißer Tee (Pai Mu Tan)
3 Limetten
3 Esslöffel brauner Zucker
200 ml Heidelbeersaft
Crused Ice
4 Minzzweige

Zubereitung:
Einen Liter Wasser aufkochen und auf 75°C abkühlen lassen und dann den Tee damit aufbrühen und 2-4 Minuten ziehen lassen. Den Tee abgießen und den Zucker dazu geben. Den Tee abkühlen lassen. Zwei Limetten auspressen, zum Tee geben und die dritte in Scheiben schneiden.

In jedes Glas etwas Eis geben, Tee dazu gießen und Limettenscheiben ins Glas geben. Den Heidelbeersaft auf die Gläser verteilen und mit etwas Minze dekorieren.

Ein Krimi in Ruhe auf dem sonnigen Balkon lesen, genau das Richtige nach einem stressigen Arbeitstag.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr