Mittwoch, 17. Dezember 2014

Bento Nr. 371 gefüllte Tacos


Auch dieses Jahr habe ich wieder die Musicalproben unterstützt und für die Verpflegung gesorgt. Natürlich habe ich da auch wieder ein glutenfreies Bento zubereitet. Da ich für die anderen Probenteilnehmer Wraps und Sandwiches zurecht gemacht hatte, dachte ich mir, etwas mexikanisches fällt mir auch für das Bento ein. Tacos sind da natürlich hervorragend geeignet, denn da sie aus Maismehl gemacht werden, sind sie von vorherein glutenfrei.

Gefüllt hatte ich sie mit Salatblättern, Hähnchenbrust, Käsestreifen und was man auf dem Bild komischerweise nicht sieht mit Tomate, Gürkchen und etwas Guacamole gefüllt. Der Chiliketchup, den ich obendrauf gekleckert habe, war auch glutenfrei und hat noch etwas Würze mitgebracht.

Dazu gab es Paprika, Radieschen, Tomate, Gurke, Weintrauben, Himbeeren und Heidelbeeren.

Dienstag, 16. Dezember 2014

Bratapfelpraline


Im Herbst hatte ich Pralinen geschenkt bekommen und da war auch eine Bratapfelpraline dabei. Da die mir sehr gut geschmeckt hat, habe ich sie gleich mal in meine Weihnachtsprogramm aufgenommen. Dann musste ich nur noch ein bisschen rumtüfteln und schon war dieses leckere Rezept fertig.

Zutaten:
1 Esslöffel Zucker
1/2 l Apfelsaft (Direktsaft)
1 Vanilleschote
400 g Marzipan
50 ml Calvados
1 Palette runde Hohlschalen (Zartbitter)
1 Packung Zartbitter-Aufleger
etwas dunkle Schokolade zum Verschließen

Zubereitung:
Zuerst den Zucker karamellisieren, den Apfelsaft dazu gießen und alles unter Rühren reduzieren. Es sollten ca. 5-6 Esslöffel übrig bleiben. Das Mark aus der Vanilleschote kratzen und dazu geben. Das Marzipan etwas zerbröseln und zum Saft geben und glatt rühren. Wenn die Masse nicht mehr warm ist, den Calvados unterrühren. Nochmals gründlich verrühren und in eine Spritzbeutel füllen. Die Marzipanmasse in die Hohlschalen füllen. Dann mit etwas dunkler Schokolade verschließen und dabei die Aufleger daraufsetzen.

Montag, 15. Dezember 2014

Himbeer-Marzipan-Praline


Anfang des Jahres hatte ich mir ja einen Pralinenkurs gegönnt und dort hatte wir auch eine Himbeer-Marzipan-Praline zubereitet. Allerdings habe ich die Rezepte von dem Kurs so gut aufgeräumt, dass ich sie jetzt nicht mehr gefunden habe. Deshalb habe ich das Rezept einfach aus dem Gedächtnis nachempfunden und das Ergebnis ist echt lecker geworden.

Zutaten
200 g Marzipanrohmasse
100 g Sahne
200 g Himbeeren (tiefgefroren)
2 Esslöffel Zucker
1 Platte runde Hohlschalen (Zartbitter)
etwas Zartbitterkuvertüre zum Verschließen

Zubereitung:
Himbeeren und Zucker zusammen erhitzen und etwas einköcheln lassen. Die Himbeermasse durch ein Sieb rühren, um die Kerne zu entfernen. Die Sahne zu dem Himbeermark geben und alles erneut erhitzen und dickflüssig einkochen, das Marzipan etwas zerkrümeln und zu den Himbeeren geben. Die Masse glatt rühren und etwas erkalten lassen. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und damit die Hohlschalen bis kurz unter den Rand befüllen. Die Zartbitterkuvertüre temperieren und damit die Hohlkörper verschließen.

Sonntag, 14. Dezember 2014

Gastbeitrag von Sabrina - Ein echt leckeres Waffelrezept

Sabrina liest bei mir schon seit einer geraumen Zeit mit und sie gehört zu denen, die auch immer mal wieder kommentieren. Jetzt hatte sie sich angeboten, einen Gastbeitrag hier auf meinem kleinen Blog zu schreiben. Dieses  Angebot habe ich sehr gerne angenommen, vor allem weil ich so auch an ein wirklich leckeres Waffelrezept gekommen bin ;) Aber lest selbst:

Halli Hallo,

mein Name ist Sabrina und ich habe heute die Ehre einen Gastbeitrag zu schreiben. Ich bin 17 Jahre alt und mach gerade mein Abi. Als Hobby backe ich auch gerne und würde euch deswegen gerne ein leckeres Rezept vorstellen.

Früher gab es bei uns zur Weihnachtszeit oft Waffeln, die meine Oma für uns gemacht hat. Das Rezept meiner Oma hab ich mir damals aufgeschrieben und probierte es jetzt nach langem mal aus.

Um diese Waffel zu backen braucht man folgende Dinge:
- 100 g Zucker
- 100 g Honig
- 250 ml Sahne
- 350 g Mehl
- 100 g Stärke (alternativ auch 2 Packungen Vanille-Puddingpulver)
- 1 Prise Salz
- 6 Eier
- 100 g Zucker
-> außerdem Butter oder Öl zum befetten des Waffeleisen

Zubereitung:
1. Butter in einem Topf schmelzen

2. 100g Zucker und Honig dazu geben und aufkochen lassen
3. Sahne dazu geben und circa 10 min köcheln lassen
-> immer schön umrühren damit nicht anbrennt!

4. nach circa 10min Topf von der Herdplatte nehmen und abkühlen lassen

5. in einer Schüssel Mehl und Stärke sieben, Salz dazu geben

6. in einer anderen Schüssel Eier und 100g Zucker vermischen (es empfielt sich eine große Schüssel zu nehmen)

7. zu der Eier-Zucker-Mischung die leicht abgekühlte Masse aus dem Topf hinzu geben und vermischen

8. Mehl-Stärke-Mischung Löffel für Löffel hinzu geben

9. wenn der Teig homogen ist ab damit ins gefettete heiße Waffeleisen
10. Et voilà!
Seviervorschlag: Wir essen am liebsten Waffeln mit heißen Kirschen, Puderzucker und Schlagsahne. ♥__♥

Ich möchte Danii nochmals für die Möglichkeit danken, eine Gastbeitrag bei ihr zu schreiben. (Danke ;-D)
Und euch, liebe Leser von Danii's Blog wünsch ich noch einen schönen 3. Advent! Viele Grüße, Sabrina (ノ◕ヮ◕)ノ*:・゚✧

Samstag, 13. Dezember 2014

Es ist wieder so weit - meine Pralinenwerkstatt ist eröffnet


Eigentlich ist mir so gar nicht danach an die Pralinenproduktion zu gehen. Ich finde es auch nicht wirklich weihnachtlich und ich weiß nicht warum das gerade so ist, denn kalt ist es ja schon.

Aber da hilft alles Gejammere nicht, die Zutaten sind bereits gekauft und alle warten auf ihr jährliches Pralinengeschenk. Die letzten Tage habe ich mir überlegt, was für Sorten es dieses Weihnachten geben soll. Das Rennen gemacht haben:

* Calvados-Trüffel
* Mango-Trüffel
* Johannisbeer-Trüffel
* Tiramisu-Trüffel
* Nougatpralinen
* Brombeer-Nougatpralinen
* Kirsch-Balsamico-Trüffel
* Bratapfel-Pralinen
* Himbeer-Marzipan-Pralinen
* Zartbitter-Knusper-Trüffel
* Rumkugeln
* Trüffel vom roten Weinbergpfirsich

Und dann werde ich noch zwei Spezialpralinen zubereiten, die nicht für den breiten Geschmack sind (ich würde sie auch nicht essen) aber ich habe dafür zwei Abnehmer. Das werden beides Whiskey-Trüffel. Einmal mit Ardbeg (Single Islay Malt Scotch Whisky) und rosa Pfeffer und zum zweiten mit einem Dimple (The Original 15 Year Old Blended Scotch Whisky) und feiner Orangenschoki.

Freitag, 12. Dezember 2014

Bento Nr. 370 Gemüsecouscous mit Flusskrebsen


Bento müssen nicht nur verpackte Reste sein. Für dieses Bento habe ich mich extra in die Küche gestellt und die Reste gab es dann für mich als Abendessen, es geht also auch andersherum. Lange Zeit gab es keine Flusskrebse zu kaufen, obwohl Saison war. Jetzt sind mir wieder welche in den Einkaufskorb gewandert.

Zuerst habe ich Couscous zubereitet und den etwas abkühlen lassen. Dann habe ich ein Dressing aus Limettensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker zubereitet und mit dem Couscous vermischt. Von einer halben Möhre mit dem Sparschäler dünne Streifen abschälen und einige Kaiserschote in Streifen schneiden. Beides in etwas Butter anbraten und mit einer in Röllchen geschnittenen Frühlingszwiebel zum Couscous geben. Als letztes die Flusskrebse ebenfalls in der Butter anbraten, mit etwas Zitronensaft, Knoblauch, Salz, Pfeffer und etwas Chili abschmecken. Abgekühlt auf den Couscous geben.

Dazu hatte ich mir einen leichten Dip gemacht. Etwas griechischer Joghurt mit Pfeffer, Salz und einer halben feingehackten Knoblauchzehe würzen und etwas grüne Gurke fein raspeln und unterheben.

Dazu gab es noch Weintrauben, Physalis (waren seeeehr sauer), Tomate und eine getrocknete Dattel und eine Trockenaprikose.

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Schwarzwurzel-Vanille-Ragout


Schwarzwurzel gehört ja jetzt nicht so zu den modernen Gemüsen aber ich esse sie für mein Leben gern. Da jetzt auch die passende Saison dafür ist, konnte ich im Supermarkt nicht daran vorbei gehen. Da lag eine Schachtel mutterseelenallein im Regal und hat geschrien "nimm mich mit". Wenn nicht immer die Sauerei beim Schälen wäre, würde es bei mir öfters Schwarzwurzel geben. Jetzt wird der ein oder andere sagen, die gibt es ja auch im Glas aber die kommen geschmacklich an frische nicht ran. Da bleibt mir also nichts anderes übrig, als ab und zu mal eine Schweinerei in meiner Spüle anzurichten. Wer Schwarzwurzeln nicht kennt, wird jetzt sicherlich fragen warum. Das liegt daran, das Schwarzwurzeln einen sich schnell braun verfärbenden Saft absondern so ähnlich wie beim Löwenzahn. Dieser Saft ist recht klebrig und verfärbt auch die Finger dunkelbraun. Deshalb am besten zum Schälen Handschuhe anziehen und um das Braunfärben der geschälten Schwarzwurzeln zu vermeiden unter fließendem Wasser schälen. Nach dem Schälen die Schwarzwurzeln sofort in Essigwasser legen. Manche empfehlen auch das Kochen in Milch, damit die Schwarzwurzeln so richtig weiß werden aber ich finde, das geht auch so.

Zutaten:
1 kg Schwarzwurzeln
200 ml Sahne
200 ml Milch
2 Esslöffel Butter
2 Esslöffel Mehl
1 Vanilleschote
etwas Zitronensaft
Salz, Zucker
Essig

Zubereitung:
Schwarzwurzeln unter fließendem Wasser schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und in Wasser mit etwas Essig legen. Die Schwarzwurzeln abspülen und in Salzwasser bissfest garen. Dann abgießen und dabei das Kochwasser auffangen.

Die Butter schmelzen und dann das Mehl einrühren. Dann eine Kelle von dem Kochwasser unter Rühren dazu gießen, das Mehl ausquellen lassen. Ebenfalls unter Rühren Sahne und Milch zugeben und das Mehl wieder ausquellen lassen. Falls die Soße noch nicht die richtige Konsistenz hat, etwas von dem Kochwasser zugeben, bis die Soße schön sämig ist.

Die Vanilleschote längst halbieren und das Mark auskratzen und in die Soße geben. Diese dann mit Zitronensaft, Salz und einer Prise Zucker abschmecken. Die Schwarzwurzeln wieder in die Soße geben und kurz erhitzen.

Ich habe die Schwarzwurzeln mit kleinen Kartöffelchen und einem Hacksteak serviert.