Dienstag, 16. Januar 2018

Kein Bento



Da es bei meinem Mitesser keine vernünftige Mittagsversorgung gibt, brauchte er jeden Tag etwas zu essen. Ich persönlich habe den Vorteil, dass ich nicht immer etwas mitnehmen muss und im Notfall geht immer die Kantine.

Da ich nicht jeden Abend Lust hatte, ein Bento zurecht zumachen, gab es dann auch manchmal die Reste vom Abendessen zum Aufwärmen. So wie hier, da hatte ich am Abend einen Würstchengulasch mit Reis zubereitet und der war soooo lecker.


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Montag, 15. Januar 2018

Bento Nr. 586 Nudelsalat mit Geflügelhackbällchen


Dieses Bento musste recht schnell zurecht gemacht werden. Normalerweise packe ich seit geraumer Zeit meine Bentos bereits abends und stelle es dann über Nacht in den Kühlschrank. Morgens habe ich meistens keine Zeit hierfür, denn ich schlafe gerne bis zur letzten Minute. Nun hatte mein Mitesser mir aber erst als ich schon schlafen gehen wollte, Bescheid gesagt, dass er gerne ein Bento hätte. Deshalb bin ich dann morgens eine halbe Stunde eher aufgestanden, um alles hinzubekommen.

Der Nudelsalat war recht schnell zurecht gemacht. Die Gabelspaghettis haben nur 4 Minuten gebraucht und dann noch kurz unter kaltem Wasser abgeschreckt. Während die Nudeln abtropften, bereitete ich eine schnelle Vinaigrette zu, mit der ich die Nudeln gleich vermischte. Dazu kamen dann noch ein paar Tomaten und etwas Basilikum. Die Hackbällchen hatte ich nicht selbst zubereitet, sondern gekauft. Manchmal bin auch ich faul *grins*

Ein paar Beilagen durften natürlich auch nicht fehlen. So hatte ich Wachteleier, Tomaten, Weintrauben, Himbeeren und auch eine Physalis dazu gepackt.


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Sonntag, 14. Januar 2018

Kaninchenrücken mit Zimtpolenta, Quitten-Rotkohl und Orangensoße


Bei uns gab es dieses Gericht zum zweiten Weihnachtstag. Ich hatte wie alle Jahre wieder Kaninchen direkt beim Bauern bestellt und das hat man natürlich an der Fleischqualität gemerkt. Auch hatte ich so die Innereien mitgeliefert bekommen. Aus der Leber hatte ich dann am ersten Weihnachtsfeiertag ein Vorsüppchen gezaubert.

Da ich die Kaninchen bereits etwas vor den Weihnachtsfeiertagen erhalten hatte, hatte ich sie gleich zerteilt und die Kaninchenteile je nach ihrer geplanten Verwendung eingefroren. Dabei blieb so einiges übrig, wie die Köpfe und andere Kleinigkeiten. Die hatte ich dann mit ordentlich Suppengrün zu einem Fond angesetzt. So hatte ich ausreichend davon für alle meine geplanten Kaninchengerichte.

Zutaten:
2 Kaninchenrücken
1 Zweig Rosmarin
4 Schalotten
5 Wacholderbeeren
50 ml Weißwein
400 ml Kaninchenfond
2 Esslöffel Orangenlikör
2 Bio-Orangen
4 Kumquats
1/2 Kopf Rotkohl
1 Quitte
2 Lorbeerblätter
1 Messerspitze Nelkenpulver
250 g Maisgrieß
1 l Gemüsebrühe
50 g frisch geriebener Parmesan
Zimt
Salz Pfeffer
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Schalotten schälen und je nach Größe halbieren bzw. vierteln. Von einer Orange die Schale abreiben und beide Auspressen. Die Kumquats gründlich waschen und in Scheiben schneiden.

Die Kaninchenrücken von allen Seiten mit Pfeffer und Salz würzen, dann in etwas Öl rundherum kräftig anbraten. Wenn das Fleisch Farbe bekommen hat, die Schalotten dazu geben und ebenfalls etwas anbraten. Mit Weißwein ablöschen und nach dem Aufkochen den Fond, den Saft und die Orangenschale dazu geben. Alles mit Pfeffer, Salz und den Wacholderbeeren würzen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C (O/U) ca. 1 Stunde garen, dabei gelegentlich mit dem Fond übergießen. Nach der Hälfte der Garzeit die Rücken wenden. Dann die Kumquats zugeben und eine weitere halbe Stunde garen.

Die äußeren Blätter des Kohlkopfes entfernen, dann den Strunk herausschneiden. Den Kopf achteln und in sehr feine Streifen schneiden. Die Quitte schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und dann würfeln. Den Schinkenspeck ohne Fett von beiden Seiten anbraten, dann den Rotkohl mit etwas Wasser und den Quittenwürfeln zugeben. Mit Salz, Zucker, Lorbeerblatt und Nelkenpulver würzen. Alles köcheln lassen, bis der Rotkohl weich ist, dann mit etwas Essig, Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken. Den Schinkenspeck entfernen.

Die Gemüsebrühe mit einem halben Teelöffel Salz zum Kochen bringen, dann die Polenta einrühren und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Die Polenta zugedeckt ca. 15 Minuten ruhen lassen, dann den Parmesan hineinrühren und mit Zimt abschmecken.

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Samstag, 13. Januar 2018

Fruchtiger Rotkrautsalat


Wir hatten ja am zweiten Weihnachtsfeiertag Rotkraut als eine der Beilagen und dafür hatte ich natürlich einen Kopf gekauft, den habe ich dann aber nicht aufgebraucht und so hatte ich aus dem Rest einen leckeren Salat zubereitet. Der war schön fruchtig.

Zutaten:
1/2 Kopf Rotkohl
Zucker

2 Orangen
2 Esslöffel Distelöl
1 Esslöffel Himbeeressig

1 Orange
2 Esslöffel Cashunüsse
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die äußeren Blätter entfernen, dann den Strunk entfernen. Das Rotkraut achteln und dann in feine Streifen schneiden. Mit etwas Zucker und Salz bestreuen, dann das Rotkraut gut durchkneten.

Eine Orange auspressen, den Saft mit Öl, Essig, Pfeffer, Salz und etwas Zucker zu einem homogenen Dressing verrühren und über das Rotkraut verteilen. Das mindestens eine Stunde ziehen lassen.

Die zweite Orange mit einem scharfen Messer schälen, dabei die weiße Haut mitentfernen, dann die Orangenfilets herausschneiden. Diese vorsichtig unter den fertigen Salat heben.

Die Cashunüsse grob hacken und ohne Fett leicht anrösten und über den Salat streuen.

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Freitag, 12. Januar 2018

Heute kein Bento aber eine Süßkartoffel-Tofu-Pfanne


Es muss ja nicht immer ein Bento sein. Mein Mitesser hat ja eine Mikrowelle auf Arbeit und so kann er sich auch Mitgebrachtes aufwärmen. Da ich noch mit Teriyakisoße marinierten Tofu übrig hatte, wollte ich natürlich verarbeiten. Eine Süßkartoffel und etwas marinierter Paprika waren auch noch da. Das habe ich alles klein geschnitten und in die Pfanne geworfen, noch eine Lauchzwiebel klein geschnitten mitgebraten und dann das Ganze noch kräftig gewürzt und schon war ein leckerer Mittagsimbiss fertig.

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Donnerstag, 11. Januar 2018

Bento Nr. 585 Schinkenbagel


Da mir auch nicht immer etwas einfällt, gab es dieses Mal nur einen Bagel. Den hatte ich mit Frischkäse, Salat und Schinken belegt. Dazu kamen Weintrauben, Physalis, Tomaten und ein gekochtes Ei. Die Zubereitung hat keine 10 Minuten gedauert und war am Abend sehr schnell erledigt.


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Mittwoch, 10. Januar 2018

Bento Nr. 584 Onigirazu mit Thunfisch und Spiegelei


Zum Abendessen hatte ich uns mal wieder Onigirazu zubereitet. Da war es sehr einfach einfach ein paar mehr zurecht zumachen. Wir hatten welche mit Thunfisch und Gurke und mit Spiegeleiern. Bei meinen hatte ich den marinierten Paprika durch Tomatenscheiben ersetzt. Zusätzlich zu den Onigirazu hatte ich Weintrauben, Physalis, Tomaten und eine Mini-Fruchtschnitte eingepackt.

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Dienstag, 9. Januar 2018

Bento Nr. 583 Nudelsalat mit Tofu


Zum Glück ist mein Mitesser nicht wählerisch, bei den Sachen, die ich in seine Bentos packe. Ihm kann man auch Tofu und ähnliches zum Essen servieren. Am liebsten isst er dabei geräucherten Tofu und den habe ich dann auch verwendet.

Der Nudelsalat war recht schnell zubereitet. Zu den gekochten Nudeln kamen Mais, marinierter Paprika, Lauchzwiebeln und gebratener Tofu.

Als Beilage hatte ich Tomatenscheiben mit Mini-Mozzarella-Kugeln und teas Basilikum eingepackt.

Als Nachtisch gab es wieder frisches Obst.

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Montag, 8. Januar 2018

Bento Nr. 582 Kartoffelsalat mit gebratenen Würstchen


Diese Woche werde ich wieder ein paar Bentos zeigen, über die sich mein Mitesser freuen durfte. Deshalb ist da auch so böses Gemüse wie Paprika zu sehen. Ich persönlich vertrage ja schon sehr lange keinen mehr aber mein Mitesser mag ihn und man soll ja schließlich das zu essen bekommen, was man mag.

Zum Satt essen hatte ich einen schnellen Kartoffelsalat zubereitet. Dafür hatte ich Kartoffeln gekocht und klein geschnitten und mit etwas Fleischsalat und Lauchzwiebel vermischt. Ein Schluck Gurkensud brachte ordentlich Geschmack dazu. Passend dazu hatte ich Mini-Knackwürstchen angebraten und nach dem Erkalten auf dem Kartoffelsalat verteilt.

Die Minipaprika hatte ich mit Ziegenfrischkäse gefüllt, laut meinem Mitesser war dies eine sehr leckere Beilage.

Natürlich gab es auch Nachtisch. Daür hatte ich Mandarinenstücke, Weintrauben und eine Physalis eingepackt.
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Sonntag, 7. Januar 2018

Gulasch mit Nudeln und Gurkensalat und als Nachtisch gibt es Grießbrei mit Apfelmus


Zum Abschluss dieser Woche habe ich noch ein sonntagstaugliches Gericht gekocht. Natürlich kann man statt der Nudeln auch Kartoffeln zum Gulasch essen, denn wir haben ja eine ordentliche Soße aber die zu schälen waren mir jetzt zu viel Aufwand und fertige Klöße oder so kaufe ich eher nicht. Durch das Fleisch bin ich schon an die Grenze des Budgets gekommen, deshalb hatte ich mich dann schlussendlich auch für einen gemischten Gulasch entschieden, denn reiner Rindergulasch hätte die 2 Euro-Grenze gesprengt. So blieb es bei insgesamt 7,68 €, das machte 1,92 € pro Portion.

Gulasch mit Nudeln und Gurkensalat

Zutaten:
700 g gemischter Gulasch (3,90 €)
300 g Nudel (0,59 €)
1 Zwiebel (0,12 €)
1 Möhre (0,24 €)
2 Knoblauchzehen (0,04 €)
5 Wacholderbeeren (0,03 €)
2 Lorbeerblätter (0,02 €)
1 Esslöffel Ketchup (0,10 €)
1 Teelöffel Senf (0,05 €)
1 grüne Gurke (0,69 €]
1 Esslöffel weißer Weinessig (0,03 €)
Salz, Pfeffer und Zucker (0,05 €)
2 Esslöffel Öl (0,20 €)

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch putzen und in kleine Würfel schneiden. Die Möhre schälen und in etwas dickere Scheiben schneiden, gegebenenfalls diese halbieren. Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und in einem Esslöffel Öl von allen Seiten kräftig anbraten, dann Möhre Zwiebel und Knoblauch zugeben und ebenfalls mit anbraten.

Alles mit etwas Wasser ablöschen. Jetzt die Gewürze dazu geben und alles mit Pfeffer und Salz würzen. Das Fleisch zugedeckt schmoren lassen, bis es weich ist, dabei gelegentlich umrühren und gegebenenfalls etwas Wasser nachfüllen. Den Senf und Ketchup einrühren und alles nochmals abschmecken.

Die Gurke gründlich waschen, beide Enden entfernen und dann in dünne Scheiben hobeln. Mit einer großen Prise Salz vermischen und 10 Minuten ruhen lassen, dann die Gurke in ein Sieb geben, kurz abspülen und abtropfen lassen. Aus dem restlichen Öl, Essig, etwas Pfeffer und einer Prise Zucker ein Dressing bereiten. Die Gurkenscheiben mit dem Dressing vermischen und eventuell mit etwas Salz abschmecken.

Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und darin die Nudeln bissfest garen. Diese abgießen, gut abtropfen lassen und mit dem Gulasch zusammen servieren.

Grießbrei mit Apfelmus

Zutaten:
0,5 l Milch (0,45 €)
1 großer Apfel (0,85 €)
50 g Weichweizengrieß (0,02 €)
3 Esslöffel Zucker (0,03 €)
Saft von 1/2 Zitrone (0,26 €)
etwas Zimt (0,01 €)

Zubereitung:
Zuerst den Apfel schälen, vierteln, entkernen und grob zerkleinern. Zusammen mit einem halben Esslöffel Zucker und dem Zitronensaft aufkochen und unter gelegentlichen Rühren weich kochen. Mit einer Gabel zerdrücken und abkühlen lassen.

Die Milch mit 1,5 Esslöffel Zucker aufkochen, dann den Grieß unter Rühren einrieseln lassen, aufkochen und bei schwacher Hitze unter gelegentlichem Rühren einige Minuten ausquellen lassen.

Den Grießbrei ebenfalls leicht abkühlen lassen, dann in Schüsselchen füllen und fertig abkühlen lassen, dann mit dem restlichem Zucker und etwas Zimt bestreuen, das Apfelmus darüber geben.


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Samstag, 6. Januar 2018

Hühnerfrikassee mit Reis und roter Grütze als Nachtisch


Hühnerfrikassee gehört zu meinen Lieblingsgerichten. Da ich immer etwas empfindlich mit der Haut bin, esse ich eigentlich nur selbstzubereitetes, denn ich finde nichts ekeliger als gekochte Hühnerhaut.

Kostentechnisch war ich ziemlich an der Grenze aber es hat geklappt, ich habe es geschafft, unter den 2 € zu bleiben. So kostete alles zusammen 7,95 €, das machte pro Portion 1,99 €. Klar hätte es Möglichkeiten gegeben, noch etwas zu sparen aber ich wollte eben frische Lebensmittel verwenden.

Hühnerfrikassee mit Reis

Zutaten:
3 Hähnchenkeulen (2,79 €)
1 Zwiebel (0,11 €)
2 Lorbeerblätter (0,04 €)
Salz, schwarze Pfefferkörner (0,05 €)
3 Wacholderbeeren (0,03 €)
2 Möhren (0,38 €)
250 g Champignons (0,99 €)
2 Esslöffel Butter (0,24 €)
2 Esslöffel Mehl (0,02 €)
Saft von 1/2 Zitrone(0,26 €)
Zucker (0,01 €)
1 Glas Kapern (0,89 €)
200 g Basmati-Reis (0,36 €)
etwas Petersilie als Deko (0,10 €)

Zubereitung:
Zuerst die Zwiebel schälen und halbieren. Die Hähnchenkeulen mit den Lorbeerblättern, Pfefferkörnern, Wacholderbeeren und etwas Salz in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Dann solange köcheln lassen bis sich das Fleisch von den Knochen lösen lässt. Alles durch ein Sieb gießen dabei die Brühe auffangen. Das Fleisch von den Knochen lösen (ich entsorge dabei die Haut, die mag ich nicht) und beiseite stellen.

Während das Hühnchen kocht, die Möhre schälen und würfeln. Die Champignons ebenfalls putzen, waschen und je nach Größe halbieren bzw. viertel. Möhren und Pilze in der Brühe bissfest garen. Das Gemüse aus der Brühe nehmen.

Die Butter schmelzen und das Mehl unterrühren, so viel Brühe zugeben, bis eine sämige Soße entstanden ist. Jetzt die Kapern, das Hühnerfleisch, die Möhren und Pilze zugeben. Mit Pfeffer, Salz, Zucker und dem Zitronensaft abschmecken.

Den Reis waschen und gut abtropfen lassen. Ich gare ihn dann immer im Reiskocher. Wer so einen nicht hat, den Reis mit der anderthalben Menge Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen, den Deckel aufsetzen und bei niedriger Temperatur 10 Minuten garen. Dann weitere 10 Minuten ruhen lassen.

Rote Grütze mit Vanillesoße

Zutaten:
300 g gemischte tiefgefrorene Beeren (0,87 €)
1 gehäufter Esslöffel Stärke (0,02 €)
4 Esslöffel Zucker (0,04 €)
500 ml Milch (0,45 €)
1 Päckchen Vanillesoßenpulver (0,30 €)

Zubereitung:
Die Beeren mit ca. 1/8 l Wasser (ich nehme normalerweise Saft aber der war im Budget nicht mehr drin) und 2 Esslöffel Zucker langsam erhitzen. Die Stärke mit etwas Wasser glatt rühren und zu den Beeren geben, alles kurz köcheln lassen und dann in Schälchen füllen und erkalten lassen.

Von der Milch 4 Esslöffel abnehmen und den Rest zum Kochen bringen. Derweil das Soßenpulver mit dem restlichen Zucker vermischen und mit den 4 Esslöffel Milch verrühren. Wenn die Milch kocht, das Soßenpulver unter Rühren dazu geben und kurz köcheln lassen. Unter gelegentlichem Rühren abkühlen lassen.


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Freitag, 5. Januar 2018

Salami-Schinken-Pizza mit frischem Obstsalat


Da wir auch sehr gerne Pizza essen, wollte ich die unbedingt mit dabei haben und habe das natürlich auch ausprobiert. Da ich am Belag nicht sparen wollte, war ich ganz knapp vor dem Budget aber es hat geklappt. Ich habe meinen Pizza-Teig wie immer in meiner Prep&Cook zubereitet, da die aber nicht jeder hat, habe ich das Rezept lieber mit der herkömmlichen Art aufgeschrieben. Ach ja auf dem Foto seht ihr nur das halbe Stück Pizza, davon gab es für jeden noch eins aber das hätte auf dem Foto so gefräßig ausgesehen ;)

Alles zusammen hat dann 7,99 € gekostet, so dass sich ein Preis von 2,00 € pro Portion ergibt.

Salami-Schinken-Pizza

Zutaten:
500 g Mehl (0,35 €)
325 ml lauwarmes Wasser
1 Packung Trockenhefe (0,12 €)
1 Dose stückige Tomaten (0,39 €)
2 Esslöffel Tomatenmark (0,10 €)
1 Knoblauchzehe (0,02 €)
etwas Oregano (0,01 €)
125 g Mozzarella (1,29 €)
100 g Schinken (1,39 €)
80 g Salami (0,99 €)
4 Tomaten (0,87 €)
etwas Basilikum (0,01 €)
Pfeffer, Salz, Zucker 0,05 €)

Zubereitung:
Für den Teig das Mehl mit Hefe, 1 Prise Zucker und etwas Salz vermischen. Das Wasser langsam dazu gießen und dann zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Diesen dann abgedeckt ca. eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Die Tomaten mit Tomatenmark, geschälten Knoblauch und dem Oregano in einem Mixer pürieren und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Tomaten in Scheiben und den Kochschinken in gleichmäßige Würfel schneiden. Den Mozzarella ebenfalls würfeln.


Den Teig ausrollen und mit der Tomatenmasse bestreichen, dann mit Mozzarella, Kochschinken, Tomaten und Salami belegen. Im vorgeheizten Backofen bei 250°C (O/U) 12 - 15 Minuten backen. Danach mit etwas gehacktem Basilikum bestreuen.


Obstsalat

Zutaten
1 kleine Orange (0,82 €)
1/2 Apfel (0,27 €)
1/2 Birne (0,25 €)
1 kleine Banane (0,78 €)
Saft 1/2 Zitrone (0,26 €)
2 Esslöffel Zucker (0,02 €)

Zubereitung:
Das Obst schälen, Apfel und Birne vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Alles in gleichgroße Würfel schneiden. Alles miteinander vermischen, dann Zitronensaft und Zucker zugeben und alles gründlich verrühren.

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Donnerstag, 4. Januar 2018

Bratkartoffeln und Spiegelei mit Birnenkompott


Da es diese Woche um Gerichte geht, die es bei uns normal in der Woche zu essen gibt, dürfen natürlich Bratkartoffeln nicht fehlen. Gerade wenn ich etwas mit Salzkartoffeln zubereite, bleiben meist ein paar Kartoffeln übrig und die lassen sich sehr gut als Bratkartoffeln wiederverwenden.

Um den Geschmack etwas zu heben, verwende ich gerne Schinkenwürfel. Das macht die Bratkartoffeln würziger. Leider hatte ich gerade keine da aber wer mag tut sich einfach welche mit braten. Ach ja ich hatte eine rote Zwiebel verwendet, deshalb sehen die Zwiebelwürfel auch etwas dunkel aus. ;)

Mit Nachtisch hat das Ganze 5,79 € gekostet, das macht 1,45 € pro Portion.

Bratkartoffeln mit Ei

Zutaten:
8 mittelgroße Kartoffeln (1,20 €)
1 rote Zwiebel (0,11 €)
4 Eier (0,50 €)
4 süß-saure Gurken (0,15 €)
Majoran (0,04)
Pfeffer, Salz (0,05 €)
2 Esslöffel Öl (0,20 €)

Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen und 20 Minuten kochen. Dann abgießen, abschrecken, schälen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und würfeln.

In zwei Pfannen jeweils einen Esslöffel Öl erhitzen. In die eine die Kartoffelscheiben geben und anbraten, nach ca. 5 Minuten die Zwiebeln dazu geben und weiter braten. Mit Pfeffer, Salz und Majoran würzen.

In die ander Pfanne die Eier schlagen und bei niedriger Temperatur braten. Mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Bratkartoffeln jeweils mit einem Ei und einer Gurke servieren.

Birnenkompott

Zutaten:
4 Birnen (2,00 €)
1 Zimtstange (0,47 €)
4 Nelken (0,14 €)
2 Esslöffel Zucker(0,02 €)

Zubereitung:
Die Birnen schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und dann würfeln. Mit etwas Wasser, Zimt, Nelken und dem Zucker erhitzen und weich kochen. Dann mit den Gewürzen erkalten lassen. (es schmeckt am besten, wenn man alles über Nacht ruhen lässt).


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Mittwoch, 3. Januar 2018

Nudeln mit Tomatensoße und frischer Melone


Die Idee mit den preiswerten Gerichten hatte ich Anfang Oktober und hatte da auch mit der Umsetzung angefangen aber dann war bei mir privat so viel los, dass ich einfach nicht dazu gekommen bin, alles fertig zu machen. Aus diesem Grund hatte ich hier auch Melone als Nachtisch, die gibt es jetzt zwar auch zu kaufen aber geschmacklich kommen die eingeflogenen Dinger denen im Spätsommer/Frühherbst nicht nach. Ihr könnt, wenn ihr wollt, also auch jedes andere frische Obst als Nachtisch auswählen.

Wie ihr übrigens an den Preisen seht, kann man, wenn man das denn möchte, die Tomatensoße mit Schinken, Wurst oder Hackfleisch anreichern und bleibt immer noch unter den 2 € pro Portion.

Das gesamte Essen hat 2,74 € gekostet, das macht pro Portion 0,69 €. Und dabei habe ich schon nicht die billigsten Nudeln gekauft.

Nudeln und Tomatensoße

Zutaten:
400 g Nudeln (0,79 €)
2 Dosen Tomatenstücke (0,78 €)
2 Esslöffel Tomatenmark (0,10 €)
1 mittelgroße Zwiebel (0,11 €)
2 Knoblauchzehen(0,04 €)
Pfeffer, Salz (0,05 €)
1 Esslöffel Olivenöl zum Anbraten (0,12 €)

Zubereitung:
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Beides in Öl anbraten, wenn die Zwiebeln Farbe bekommen haben, das Tomatenmark dazu geben und ebenfalls anschwitzen, mit den stückigen Tomaten ablöschen. Alles mit etwas Salz, Pfeffer und etwas Zucker würzen, dann solange unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen, bis die Soße schön sämig ist.

Dann die Nudeln in Salzwasser bissfest garen, abgießen und mit den Nudeln zusammen servieren.

Für den Nachtisch einfach die Melone (0,75 €) in Scheiben schneiden und am besten leicht gekühlt servieren.

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Dienstag, 2. Januar 2018

Senfsoße mit Ei und Salzkartoffeln und Apfelkompott zum Nachtisch


Ich persönlich liebe ja Senfsoße und Ei, meine Familie ist da nicht so begeistert. Deshalb koche ich dieses Gericht auch gerne mal für mich alleine. Allerdings verhaue ich mich bei der Senfsoße immer und könnte damit ganze Völkerscharen satt bekommen. Deshalb versuche ich dieses Essen immer mit anderen zu kombinieren, bei denen Senfsoße auch ganz hervorragend passt, wie zum Beispiel gebratenes Fischfilet.

Mich hat das Kompott eigentlich nichts gekostet, denn ich habe die Äpfel von Freunden aus ihrem Garten bekommen. Die sind immer ganz froh, wenn jemand das ganze Obst von den Bäumen holt und nicht so viel vergammelt. Ich revanchiere mich dann immer mit einer Essenseinladung, dann sind wir wieder quitt. Damit das hier aber passt, habe ich trotzdem nach den Preisen im Supermarkt geschaut.

Das komplette Essen hat 5,45 € gekostet, also pro Portion 1,36 €.

Senfsoße mit Ei und Salzkartoffeln

Zutaten:
8 mittelgroße Kartoffeln (1,20 €)
8 Eier (1,10 €)
2 Esslöffel Butter (0,24 €)
2 Esslöffel Mehl (0,02 €)
3 Esslöffel mittelscharfer Senf (0,21 €)
1/4 l Gemüsebrühe (0,15 €)
3/8 l Milch (0,34 €)
Salz, Pfeffer, Zucker (0,05 €)

Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen, schälen und in Salzwasser ca. 20 Minuten garen (ich nehme immer den Schnellkochtopf, da dauert es nur 8 Minuten).

Die Eier mit Wasser aufsetzen und 8 Minuten köcheln lassen, dann abschrecken und schälen.

Die Butter anschwitzen, das Mehl dazu geben und ebenfalls anschwitzen. Unter Rühren mit Brühe und den 3/8 l Milch ablöschen. Einige Minuten köcheln lassen, dann den Senf zufügen (jetzt nicht mehr kochen). Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

Eier ganz oder halbiert in die Soße geben, kurz erwärmen. Zusammen mit den Kartoffeln servieren.

Schnelles Apfelkompott 

Zutaten:
3 Äpfel (1,59 €)
1/8 l Apfelsaft (0,28 €)
Saft von 1/2 Zitrone (0,26 €)
Zucker nach Geschmack (0,01 €)

Zubereitung:
Die Äpfel schälen und vierteln, dann die Kerngehäuse entfernen und alles würfeln. Den Apfel- und Zitronensaft erhitzen, die Apfelwürfel zugeben und nach Geschmack mit etwas Zucker süßen. Alles aufkochen und auf niedriger Temperatur ca 8-10 Minuten köcheln lassen. Gut abkühlen lassen.


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Montag, 1. Januar 2018

Linsensuppe und Schokopudding mit Vanillesoße zum Start ins neue Jahr


Ich koche ja schon eine längere Zeit mit frischen Zutaten und vermeide es, hoch verarbeitete Lebensmittel zu verwenden. Klar gibt es bei mir auch gelegentlich mal ein Fertigprodukt aber dabei schau ich schon noch auf die Zutaten und bin sehr wählerisch.

Nun bekomme ich aber ständig erzählt, wie teuer es wäre, wenn man ständig frisch kocht und dass sich das Ottonormalverbraucher einfach nicht leisten kann. Um diesen dummen Sprüchen mal etwas entgegen zu setzen, werde ich in dieser Woche nur Gerichte veröffentlichen, die einen Portionspreis von unter 2,00 € haben. Ich werde zum Nachweis die entsprechenden Preise hinter die Produkte schreiben. Damit es nicht zu einfach wird, versuche ich jeder Tag noch einen Nachtisch mit unter zu bekommen. Klar sind es diese Woche nur einfache Gerichte aber genau solche Sachen gibt es bei mir unter der Woche zu essen. Mal sehen, ob euch die Gerichte gefallen.

Beginnen wir gleich im neuen Jahr mit einer leckeren Suppe - einer Linsensuppe. Denn eine Tradition bei uns in der Gegend ist es, am Neujahrstag ein Linsengericht zu essen. Je mehr Linsen man gegessen hat, umso mehr Münzen/Kleingeld hat man das Jahr über im Portemonnaie. Also auf eine volle Geldbörse. ; )

Alles zusammen hat 6,45 € gekostet also pro Portion 1,61 €.

Linsensuppe mit Kassler

Zutaten:
500 g Linsen (0,45 €)
400 g Kasseler Kamm (1,92 €)
1 Packung Suppengrün (1,29 €)
1 Zwiebel (0,11 €)
1 Esslöffel Öl (0,04 €)
4 mittelgroße Kartoffeln (0,60 €)
1 Teelöffel Majoran (0,05 €)
Salz & Pfeffer (0,05 €)
4 Scheiben Brot (0,46 €)

Zubereitung:
Zuerst den Kasseler auslösen und dann das Fleisch in Würfel schneiden. Dann das Gemüse und die Kartoffeln waschen, putzen und ebenfalls würfeln.

Die Kasselerwürfel in etwas Öl anbraten und dann die Zwiebeln dazu geben und ebenfalls anbraten, wenn sie Farbe bekommen haben, den Knochen dazu geben und alles mit Wasser auffüllen (mindestens 2 Liter). Ca. 1.0 Minuten köcheln lassen.

Etwas Brühe abnehmen und darin die Linsen weich kochen, kann bis zu 30 Minuten dauern. Das restliche Gemüse zum Kassler geben und ca. 15 Minuten bei niedriger Temperatur kochen. dabei mit Pfeffer und Salz würzen.

Wenn die Linsen weich sind, zum Kassler geben und eventuell nachwürzen. Die Petersilie (vom Suppengrün) waschen und fein hacken, dann damit die Suppe bestreuen. Dazu passt eine Scheibe Vollkornbrot.

Schokoladenpudding mit Vanillesoße

Zutaten:
1 Packung Schokopuddingpulver (0,25 €)
1 Packung Vanillesoße (0,30 €)
4 Esslöffel Zucker (0,04 €)
1 l Milch (0,89 €)

Zubereitung:
500 ml Milch abmessen, bis auf 4 Esslöffel alles zum Koch bringen. Das Puddingpulver mit 2 Esslöffel Zucker mischen und mit den 4 Esslöffeln Milch verrühren. Diese Mischung langsam unter Rühren in die aufgekochte Milch gießen. Auf niedriger Temperatur unter ständigem Rühren kurz köcheln lassen. Den Pudding in 4 Schälchen füllen und erkalten lassen.

Von der restlichen Milch ebenfalls 4 Löffel abnehmen und zum Kochen bringen. Das Vanillesoßenpulver mit dem restlichen Zucker vermischen und mit der abgenommenen Milch verrühren. Diese Mischung in die kochende Milch geben und unter Rühren kurz köcheln lassen. Die Vanillesoße abkühlen lassen, dabei gelegentlich umrühren, damit sich keine Haut bildet. Kurz vor dem servieren über den Pudding gießen.


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Sonntag, 31. Dezember 2017

Lustige Silvestergrüße

Wie bereits die letzten Jahre haben Jan-Philipp Scherz und Malte Fuhrer ihren lustigen musikalisch unterlegten Jahresrückblick veröffentlicht. Und den möchte Euch auch dieses Jahr nicht vorenthalten.


Mit diesem humorigen Video möchte ich Euch alles Gute für das neue Jahr wünschen. Genießt Euer Leben in jedem Augenblick und lasst Euch durch negative Nichtigkeiten nicht die gute Laune verderben.

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Samstag, 30. Dezember 2017

Lecker Fingerfood zu Silvester - zweierlei Pizza-Muffins


Dieses Jahr bin ich ganz mutig und es gibt bei meiner Silversterparty lauter neue Leckereien. Da ich nach Weihnachten Probleme mit dem Magen hatte und ein wenig diätiert habe, konnte ich meine Rezeptideen nicht wie sonst ausprobieren. Deshalb bekommt ihr heute die Rezepte und morgen gibt es dann die Bilder und meine Meinung dazu, na ja bei der Meinung kann es auch erst Neujahr werden. ;)   So da habe ich jetzt die Bilder eingestellt und ich kann nur sagen, die Teilchen waren echt lecker. Mir persönlich haben sie mit Schinken am besten geschmeckt und meiner einen Freundin die mit den Tomaten. Also war doch für jeden das passende dabei.

Ihr werdet Euch jetzt sicherlich fragen, warum schreibt sie den Beitrag nicht gleich erst im neuen Jahr. Das liegt daran, dass ich heute nichts zum Schreiben hätte, denn ich glaube kaum, dass ihr ein Rezept über Kartoffel-Möhren-Stampf so interessant finden würdet. *lach* Morgen ist bestimmt alles wieder in Ordnung. Aber jetzt genug gejammert, jetzt kommt das Rezept.

Zutaten:
350 g Dinkelmehl
1 Packung Trockenhefe
160 ml Wasser
2 Esslöffel Olivenöl
1 Teelöffel Salz
1 Prise Zucker

150 g geriebener Mozzarella
100 g Kochschinken
1 Packung getrocknete Tomaten
200 g stückige Tomaten
2 Esslöffel Tomatenmark
frischer Basilikum
frischer Oregano
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Mehl mit der Trockenhefe vermischen, dann Wasser, Olivenöl, Salz und Zucker zugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort 30 - 45 Minuten gehen lassen.

Währenddessen die restlichen Zutaten vorbereiten. Dafür Tomaten, Tomatenmark und Kräuter in einem Mixer pürieren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.Die getrockneten Tomaten in dünne Streifen schneiden. Den Mozzarella abtropfen lassen und fein würfeln.

Den Teig halbieren und jeweils zwei gleich große Platten ausrollen und jeweils mit der Hälfte der Tomatenmasse bestreichen. Darüber den Mozzarella verteilen.

Auf eine Platte den Kochschinken verteilen und auf die andere die getrockneten Tomaten.

Die Platten jeweils aufrollen und in 6 Scheiben zerschneiden. Diese in Muffinförmchen setzen und im vorgeheizten Backofen bei 220 °C ca. 15 Minuten backen.


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Freitag, 29. Dezember 2017

Weihnachtliches Tiramisu mit Spekulatius und Balsamico-Kirschen


Balsamico-Kirschen habe ich bisher gerne zu Wild gegessen aber dieses Mal wollte ich probieren, ob man sie auch in ein Dessert einbinden kann. Und ja man kann. Uns hat die würzige Note besonders mit dem Gewürzspekulatius sehr gut geschmeckt. Wer es nicht so würzig möchte, kann auch normalen Butterspekulatius verwenden, dann ist das Ganze nicht so extrem weihnachtlich. Übrigens bei dem Aceto sollte man schon einen hochwertigen Essig verwenden, wenn man da so einen billigen, extrem sauren nutzt, muss man mehr Zucker karamellisieren, sonst schmeckt es nicht.

Zutaten für 6 Gläser:
200 g Sauerkirschen (aus dem Glas)
2 Esslöffel brauner Zucker
50 ml Aceto Balsamico
11 Stück Spekulatius
250 g Mascarpone
250 g Quark
100 g Zucker
Abrieb von 1 Bio-Orange

Zubereitung:
Die Kirschen abgießen und dabei den Saft auffangen. Den braunen Zucker in einem Topf erhitzen und langsam unter gelegentlichen Rühren karamellisieren. Wenn die Zuckermasse goldbraun karamellisiert ist, mit 60 ml Kirschsaft (den restlichen anderweitig verwenden) und dem Balsamico ablöschen. Solange rühren, bis sich der karamellisierte Zucker aufgelöst hat und auf die Hälfte reduzieren. Jetzt die Kirschen dazu geben und einige Minuten köcheln lassen. Die Kirschen abkühlen lassen.

Mascarpone, Quark, Orangenabrieb und den Zucker verrühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat und eine cremige Konsistenz entstanden ist.

Zwei Spekulatius-Kekse als Deko beiseite legen, den Rest grob zerkrümeln. Die Krümel auf 4 Gläser aufteilen und dann jeweils die Kirschen darauf verteilen. Die Gläser jeweils etwas aufstoßen, damit nicht so viele Hohlräume entstehen. Nun die Mascarponecreme obenauf verteilen und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Kurz vor dem Servieren in jedes Glas eine Ecke Spekulatius als Deko stecken.


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Donnerstag, 28. Dezember 2017

Pikant marinierte Entenbrust zu lila Kartoffelgratin und sautiertem Gemüse


Bei uns waren die lila Kartoffeln recht günstig zu kaufen und ich dachte mir, dass könnte schon ein schönes farbliches Highlight sein. War es auch aber erst beim Essen, denn durch die Käsekruste kam die Farbe nicht wirklich gut zur Geltung. Geschmacklich hat das aber gar nicht gestört, mir persönlich hat es wieder mal sehr gut geschmeckt und die Teller waren nach dem Essen so sauber geputzt, dass ich eigentlich gar nicht hätte aufwaschen müssen *lach*

Zutaten:
2 Entenbrüste á 450 g
2 Knoblauchzehen
1 Teelöffelspitze Chiliflocken
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
etwas gemahlener rosa Pfeffer
1 Teelöffel geriebener Ingwer
1 kg lila Kartoffeln
200 g Sahne
150 ml Gemüsebrühe
150 g Ziegenfrischkäse mit Kräutern
4-5 Esslöffel geriebener Pecorino
Muskatnuss
2 Zweige Rosmarin
3 Zweige Thymian
1 Esslöffel Honig
100 g Kaiserschoten
2 Möhren
2 Lauchzwiebeln
5-6 Blätter Radicchio
1 Esslöffel Butterschmalz
Öl zum Einfetten der Form
Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Die Knoblauchzehen schälen und sehr fein hacken, die Hälfte davon für den Auflauf beiseite tun. Dann mit Chili, beiden Pfeffersorten und den geriebenen Ingwer vermischen. Die Fettseite der Entenbrüste schräg einschneiden, dann mit der Gewürzmischung einreiben und zugedeckt für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Die Kartoffeln schälen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Sahne, Gemüsebrühe, Frischkäse, Knoblauch und Pecorino verrühren und mit Pfeffer, Salz und etwas Muskatnuss würzen. Dann mit den Kartoffelscheiben gründlich vermischen. Die Kartoffeln in eine gefettete Auflaufform oder in Portionsförmchen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C 25 -30 Minuten garen. Wenn der Käse schön gebräunt ist, herausnehmen.

Die Entenbrüste auf der Hautseite in einer Pfanne ohne Fett kräftig anbraten, Rosmarin und Thymian in die Pfanne geben und dann die Entenbrüste wenden und ca. 5 Minuten auf der Fleischseite braten. Die Entenbrüste auf der Fettseite mit Honig einstreichen und bei ca. 100 °C für 30 Minuten im Backofen garen. Zugedeckt einige Minuten ruhen lassen.

Die Kaiserschoten putzen und schräg halbieren. Die Möhren schälen, waschen und längst halbieren, dann in dünne Scheiben schneiden. Die Lauchzwiebeln waschen, putzen und in dünne Scheiben schneiden. Den Radicchio ebenfalls waschen, trocken tupfen und in Streifen schneiden. Das Gemüse im flüssigen Butterschmalz unter rühren, bei relativ hohen Temperaturen knackig anbraten (sautieren). Mit Pfeffer und Salz würzen.


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Mittwoch, 27. Dezember 2017

Klare Bouillon mit Leberklößchen vom Kaninchen


Ich hatte für dieses Jahr wieder Kaninchen bestellt und natürlich sollte man alles von einem Tier sinnvoll verwenden. So bin ich auf die Idee gekommen, mal ein leckeres Kaninchensüppchen zuzubereiten. Auf die Idee mit den Leberklößchen hat mich übrigens ein Kollege gebracht. Er hat da so von geschwärmt, dass ich dies unbedingt mal ausprobieren wollte und das Ergebnis war wirklich sehr lecker.

Zutaten:
1 Packung Suppengrün
1 Kaninchenkarkasse
1 Lorbeerblatt
1 Kaninchenleber (ca. 150 g)
1-2 Lauchzwiebeln
3 Eier
100 g Semmelmehl
3-4 Stängel Petersilie
1/8 l Weißwein

Zubereitung:
Das Suppengrün putzen, waschen und die eine Hälfte grob zerkleinern. Die andere Hälfte in sehr feine Streifen schneiden und abgedeckt kühl stellen. Die Karkasse mit dem grob geschnittenen Suppengemüse in einen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken, mit Lorbeerblätter, Pfeffer und Salz würzen, dann aufkochen lassen und für ca 2 Stunden köcheln lassen. Die Brühe durch ein feines Sieb gießen.

Die Leber mit einem scharfen Messer sehr fein zerkleinern. Die Lauchzwiebel und die Petersilie waschen und ebenfalls sehr fein hacken.Alles drei miteinander vermischen. Eier und Semmelmehl unterrühren, mit Pfeffer und Salz kräftig würzen und alles gut abgedeckt für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Mit zwei Teelöffeln Nocken abstechen und in fast kochendem Salzwasser ca. 10Minuten garziehen lassen. (das Wasser sollte übrigens nicht kochen, wenn die Nocken hineinkommen).

Die Brühe wieder erhitzen, den Weißwein zugeben und das fein geschnittene Gemüse hineingeben und leicht köchelnd garen. Die Suppe mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Nocken auf Teller verteilen und mit der restlichen Suppe übergießen.


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Dienstag, 26. Dezember 2017

Weihnachtsmenü 2017


Wie jedes Jahr wieder gibt es auch dieses Jahr ein leckeres Weihnachtsmenü. Wir haben es uns an allen Feiertagen zumindest zum Mittag gut gehen lassen. Und am ersten Weihnachtsfeiertag hatte ich aber wieder Lust 3 Gänge zu zaubern. Da wie liebe Gäste zu Besuch hatten, hatte ich genug "Opfer", die dann meine Kreationen aufessen "durften". Die Fotos sind übrigens wie eigentlich jedes Jahr vom Probekochen, denn wenn Gäste zu Besuch sind, ist es immer etwas schwierig, die Zeit fürs Fotografieren zu finden.

Als Vorspeise hatte ich dieses Jahr eine klare Bouillon mit Leberklößchen vom Kaninchen.

Der Hauptgang war ganz klassisch, es gab eine pikant marinierte Entenbrust zu lila Kartoffelgratin mit sautiertem Gemüse. Leider kamen die lila Kartoffeln nicht so richtig zur Geltung aber beim Essen hatte es schon was.

Auch ein Dessert durfte nicht fehlen. Bei uns gab es ein aromatisches Tiramisu mit Spekulatius und Balsamico-Kirschen.

Ach ja so sieht bei mir mein Kochplan aus, wenn ich mehrere Sachen gleichzeitig zubereite. Damit ich auch ja nichts vergesse ;)

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Montag, 25. Dezember 2017

Besinnliches Weihnachtsfest


Wie jedes Jahr versuche ich die Zeit um Weihnachten besinnlich zu gestalten und alle Stressoren so gut es geht zu vermeiden. Gerade wenn um uns das Vorweihnachtschaos tobt, ist es wichtig sich Inseln der Entspannung zu organisieren. Deshalb verschenke ich immer sehr gerne eine Tüte Besinnlichkeit. Für gewöhnlich sind in dieser Tüte ein Teelicht, ein leckerer Tee, ein paar schmackhafte Plätzchen und eine schöne Weihnachtsgeschichte enthalten. Da ich schlecht allen meinen Lesern eine Tüte schicken kann, gibt es heute nur die Geschichte für Euch. Also setzt Euch mit einer brennenden Kerze, einer Tasse Tee oder Schokolade und ein paar Weihnachtsplätzen hin und genießt die folgende Geschichte von Andrea Schober

Engel Fidor rettet Weihnachten


Engel Fidor hatte schon eine ganze Weile die Menschen beobachtet. Sie hasteten durch die Straßen von einem Geschäft zum anderen. Sie kamen mit großen Tüten heraus und schleppten sie zu ihren Autos. Auf den Straßen herrschte ebenfalls große Hektik. Überall standen die Autos in Schlangen vor den Ampeln , hupten wenn jemand nicht sofort losfuhr.

Fidor staunte sehr über diesen Lärm und das Chaos. Weihnachten stand vor der Tür und die Menschen waren mehr gestresst als das ganze Jahr über. Er dachte an frühere Zeiten, als alles noch viel friedlicher zuging. Die Menschen hatten kleinere Päckchen in der Hand als sie im nächsten Laden ihre Weihnachtseinkäufe erledigten. Dafür lag meist ein geheimes Lächeln auf ihrem Gesicht. Vielen war die Freude einem lieben Menschen etwas Schönes zu schenken, ihn mit dem zu überraschen, was er sich heimlich gewünscht hatte, unschwer anzusehen.

Engel Fidor dachte nach. Er konnte sich nicht vorstellen, dass die Menschen und vor allem auch die Kinder mit ihren großen Geschenken glücklicher waren als früher. Eher im Gegenteil schien ihm, dass die Spielsachen sich in vielen Kinderzimmer auftürmten und die Kinder nicht mehr wussten, womit sie überhaupt noch spielen sollten. Der Engel überlegte, was er machen konnte. So konnte es doch nicht weitergehen. Die Menschen schenkten sich Dinge , die sie gar nicht brauchten, waren in Hektik, obwohl ein schöner Abend zu Haus allen besser gefallen hätte. Da Fidor über himmlische Kräfte verfügte, beschloss er den Menschen einen Strich durch die Rechnung zu machen. Dieses Weihnachtsfest sollte wieder anders werden.

Er dachte: „Es ist noch ganz am Anfang der Adventszeit und noch viel zu retten.“ Am nächsten Morgen war der 4. Dezember. Gegen 16 Uhr füllten sich die Straßen wie an den vorangegangenen Tagen wieder vermehrt mit Autos. Der Engel schloss die Augen und im nächsten Moment waren die Straßen weiß gefärbt. Die Autos blieben mit einem Schlag stehen. Es war kein Vorankommen mehr. Es war nicht etwa Schnee, der plötzlich vom Himmel gefallen wäre. Die Straßen waren mit einem gehärteten Leim überzogen. Die Reifen der Autos klebten an der Fahrbahn fest. Natürlich fluchten die Leute, stiegen aus ihren Autos aus und versuchten alles Mögliche um ihre Autos frei zu bekommen. Aber es ging nicht. Schließlich blieb den Menschen nichts andere übrig als ihr Auto stehen lassen und zu Fuß weiterzugehen. Die Straßen waren übersät mit Autos, aber es war ruhig. Kein Auto fuhr mehr und die Menschen verließen die Stadt ohne Einkäufe zu erledigen.

Natürlich sprach sich in der Stadt herum, was passiert war und die Menschen beschlossen am nächsten Tag nur mit Fahrrädern oder zu Fuß einkaufen zugehen. Am 5. Dezember war es nun wieder 16 Uhr und es kamen vermehrt Leute in die Stadt. Die Kinder fanden es lustig , dass die Autos auf den Straßen klebten und für die Erwachsenen war es eine Attraktion dies zu sehen. Anschließend stürmten sie wieder in die Geschäfte um Weihnachtseinkäufe zu machen. Die Kaufhäuser waren überfüllt mit allem was man sich nur denken konnte. Da schloss Engel Fidor wieder die Augen und plötzlich ertönten in sämtlichen Kaufhäusern merkwürdige Geräusche. Es machte „Tak, Tak, Taktak“ und bei jedem Tak wurde ein Ladenartikel von den Einflüssen der Schwerkraft befreit, stieg auf wie Luftballon und stieß gegen die Decke. Nach wenigen Minuten hingen sämtliche Verkaufsangebote an den Decken der Warenhäuser. Die Verkaufshallen waren leer geräumt. Nur noch Ladentische und Regale ohne jeglichen Inhalt standen dort und es sah aus wie nach einem Hamsterkauf. Die Menschen waren völlig überrascht, gingen von einem Geschäft zum anderen. Doch überall war das gleich Bild.

Am meisten geschockt waren die Ladenbesitzer. Sie versuchten die Waren von den Decken herunterzubekommen, aber ihre Kraft reichte nicht aus. Die Decke zog alles magisch an. Dies führt zu großer Aufregung. Die Menschen diskutierten miteinander, was nur los wäre und wie sie ihre Geschenke nun besorgen könnten. Die Geschäftsleute telefonierten wie wild und versuchten Ratschläge von Experten einzuholen. Aber nichts half. So mussten die Menschen schließlich die Städte tatenlos und ohne gefüllte Plastiktüten wieder verlassen und das am Tag vor Nikolaus.

Viele Eltern überlegten, was sie ihren Kindern denn nun zum Nikolaustag schenken könnten. Es war keine Zeit mehr etwas im Internet zu bestellen oder in die nächste Stadt zu fahren. So dachten sie nach, mit was sie ihren Kindern eine Freude machen könnten. Es wurden Gutscheine gebastelt „Einmal zusammen ins Kino gehen“ oder „Ein gemeinsamer Schwimmbadbesuch“. Es wurden Sterne und Herzen aus buntem Papier ausgeschnitten und aufgeklebt. Der Engel sah zufrieden auf die neuen Aktivitäten der Menschen und viele Kinder fanden am nächsten Morgen die neuen Geschenkideen vom Nikolaus toll. Vor allem die Ausreden der Eltern, warum der Nikolaus dieses Jahr nicht so viele Geschenke wie sonst bringen konnte, fanden sie äußerst spannend.

Der Engel Fidor war jedoch noch nicht fertig mit seinen Plänen. Die Stadt sah jetzt doch zu verlassen und leblos aus. „Heute am Nikolaustag“, dachte er, „muss etwas Neues entstehen.“ Er schloss wieder die Augen. Als er sie öffnete sah er den Nikolaus persönlich, auf seinem Schlitten in der Fußgängerzone anhalten. Er hatte seinen Schlitten voll geladen mit allen erdenklichen Sachen aus der Himmelswerkstatt: Holzautos, Stoffpuppen, Perlenketten, Schaukelpferde,.... Alles wurde von seinen fleißigen Helfern in die kleinen Läden gebracht und verteilt. Auf die Straße stellte der Nikolaus Tannenbäume mit echten Kerzen und in den Schaufenstern wurden Tannengrün und bunte Weihnachtskugeln aufgehängt. Auch die Erwachsenen sollten nicht leer ausgehen. Es gab viele schöne Dinge zum Verschenken, aber Computer, Handys und Markenartikel gab es nicht.

In den Straßen duftete es nach Weihnachtsgebäck und Schokolade. Es dauerte nicht lange, da kamen die ersten Menschen wieder in die Stadt zurück. Schnell sprach sich herum, dass hier etwas Seltsames geschehen war. Es gab nicht mehr das Gleiche zu kaufen wie in jeder anderen Stadt. Die Kinder standen vor den Schaufenstern und bestaunten die Sachen, die dort ausgestellt waren. Alle sahen so aus, als wären sie mit Liebe und Geduld hergestellt, eben von Herzen. Auch die Erwachsenen hetzten nicht mehr durch die Straßen. Sie sprachen miteinander und schauten sich um als wären sie in einer verzauberten Welt. Es kam nicht mehr darauf an Wunschlisten abzuarbeiten. Jeder versuchte nachzuspüren, womit er einem anderen Menschen eine Freude machen könnte. So musste auch niemand zum Weihnachtsfest leer ausgehen und der Engel Fidor war glücklich, dass die Menschen die Weihnachtszeit diesmal anders erleben konnten.

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Sonntag, 24. Dezember 2017

Traditionell gibt es bei uns heute Obstsalat


Eigentlich halte ich immer nicht so viel von althergebrachten Traditionen. Mit Sprüchen "und das war schon immer so und deshalb machen wir das auch weiter so" kann ich nicht wirklich umgehen. Aber bei dem Obstsalat mache ich mal eine Ausnahme.

Als ich noch klein war, gab es bestimmte Lebensmittel nicht immer zu kaufen. Deshalb war es bei uns immer eine Besonderheit, wenn es mal Orangen (also die richtigen, nicht die sauren Cubaorangen) und Bananen zusammen zu kaufen gab. Heute kann man das sich sicherlich schwer vorstellen aber es gab eine Zeit, da musste man richtig anstehen, wenn man z. B. Bananen kaufen wollte.

Weihnachten war nun so eine Zeit, da gab es immer etwas mehr zu kaufen und eben auch ausreichend Obst. Deshalb gab es bei uns immer am 24. Dezember zum Mittag einen leckeren Obstsalat, der damals noch aus Äpfeln (aus dem eigenen Garten), Orangen und Bananen bestand. Mandeln oder so etwas kamen nicht hinein, da hätten bei uns einige Familienmitglieder gemeutert. Da es ja am Abend den berühmt berüchtigten Kartoffelsalat mit Würstchen geben würde, konnte es mittags etwas weniger Gehaltvolles geben.

Auch als ich eine "eigne" Familie hatte, behielten wir die Tradition mit dem Obstsalat bei, nur erweiterte ich die Zutaten ein wenig *grins* Allerdings war davon ein Familienmitglied nicht wirklich angetan. Das habe ich allerdings erst ein paar Jahre später bemerkt. Und zwar als mein Mitesser mittags von den letzten Weihnachtseinkäufen zurück kam und ich eindeutig riechen konnte, dass es zum Mittag bereits einen Döner gegeben hat. Danach kam raus, dass er Obstsalat nicht wirklich mag und ihn immer nur gegessen hat, um mir nicht die Weihnachtsstimmung zu verderben. Aus diesem Grund habe ich dann die Mengen reduziert und es gibt den Obstsalat jetzt nur noch als Nachtisch oder fein püriert als Smoothie, denn ganz darauf verzichten möchte ich doch nicht.


Unser diesjähriger Obstsalat

Zutaten:
1 roter Apfel
1 Birne
1 Banane
1 Kaki
1 Orange
1 Handvoll Blaubeeren
1/2 Packung Physalis
4 Kumquats
100 ml Multivitaminsaft
1 Esslöffel brauner Zucker

Zubereitung:
Das Obst waschen und bei Bedarf (Banane, Orange) schälen. Dann kleinschneiden und miteinander vermischen. Den Zucker und Saft unterrühren und fertig.


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Samstag, 23. Dezember 2017

Lemongras-Minz-Tee


Obwohl es heute nicht wirklich kalt ist, hatten wir in den letzten paar Tagen schon eher ungemütliches Wetter. Gerade wenn es so nasskalt ist, brauche ich etwas warmes. Letzte Woche bin ich nach einem Weihnachtsmarktbesuch völlig durchgefroren zu hause angekommen und habe dann diesen wirklich sehr leckeren Tee vorgesetzt bekommen. Und weil der wirklich sehr schmackhaft war und auch ordentlich durchgewärmt hat, möchte ich  das Rezept heute einstellen.

Zutaten für ein großes Glas:
1 Stange Zitronengras
1 Zweig Minze
1/2 Limette
brauner Zucker nach Geschmack

Zubereitung:
Das Zitronengras halbieren oder dritteln (je nachdem wie lang es ist) und das dicke Ende etwas anschlagen (dafür kann man den Messerrücken nehmen). Zusammen mit der Minze und etwas Zucker in ein Glas geben und mit kochendem Wasser überbrühen. Die Limette achteln und ebenfalls ins Glas geben.

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Freitag, 22. Dezember 2017

Bento Nr. 581 vegetarischer Nudelgratin


Wie bei den anderen Kurstagen hatten wir auch hier wieder ein paar Reste übrig, die in dann chic eingepackt habe. Zum Sattwerden gab es den Nudelgratin. Dann hatte ich etwas von dem Melonen-Gurken-Salat abgefüllt, bevor ich das Dressing untergemischt hatte. Das Dressing habe ich dann in einem separaten Döschen mitgegeben. Natürlich hatte ich auch etwas von den leckeren Früchten mit Joghurt eingepackt.


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Donnerstag, 21. Dezember 2017

Marinierte Früchte mit Joghurt


Bei diesem Rezept kann man je nach Saison einfach auf anderes Obst zurückgreifen. Ich hatte mich für eine eher winterliche Auswahl entschieden. Nur die Himbeeren haben da nicht ganz gepasst aber die wollte ich als Farbtupfer einfach mit dabei haben.

Zutaten:
500 g gemischte Früchte (Äpfel, Birnen, Beeren, Weintrauben, Bananen)
½ Bio-Zitrone
300 g Joghurt
1 Esslöffel Honig
2 Esslöffel Vanillezucker

Zubereitung:
Die Früchte waschen, putzen und klein schneiden. Dann die Zitronenschale abreiben, und die Zitrone auspressen.  Saft und Schale mit dem Vanillezucker zu den Früchten geben und alles miteinander vermischen.

Den Joghurt mit dem Honig verrühren. Die Früchten in Gläser füllen und dann den Joghurt darauf verteilen.

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Mittwoch, 20. Dezember 2017

Kohlrabi-Pasta-Gratin


Pleiten, Pech und Pannen - es hat sich mal wieder gezeigt, dass es echt schwierig ist, Rezepte bei einem Kochkurs mit Menschen mit geistiger Behinderung zu verwenden, wenn man sie vorher nicht getestet hatte. Da ich im Augenblick echt unter Stress stehe, hatte ich dieses Mal dazu nicht die Zeit und konnte unter anderem dieses Rezept im Vorfeld nicht auszuprobieren. Das Ergebnis war dann ziemlich chaotisch. Also nicht vom Geschmack her nein nur von der Menge. Außerdem hatte ich mich irgendwie bei den Nudeln vertan, na ja 200 g hören sich halt auch recht wenig an für 4 Personen. Da hatte ich dann großzügig aufgerundet, hätte ich nicht tun sollen. Zum Glück gabs am nächsten tag noch ein paar Helfer bei der Lebensmittelvernichtung ; )

Zutaten:
2 Kohlrabis
4 Möhren
200 ml Gemüsebrühe
1 Topf Basilikum
200 ml Sahne
4 Esslöffel frisch geriebener Parmesan
2 Knoblauchzehen
200g Nudeln (Penne)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Zuerst die Kohlrabis und Möhren schälen und in gleichmäßige Stifte schneiden. Dann die Gemüsebrühe und etwas Salz aufkochen, das Gemüse zugeben und alles bissfest dünsten. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und in eine gefettete Auflaufform geben. Den Gemüsefond aufheben.

Derweil die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest garen, dann abgießen und zum Gemüse geben, alles vermischen.

Jetzt das Basilikum fein hacken, den Knoblauch schälen und ebenfalls fein hacken. Dann beides mit der Sahne, dem Parmesan und etwas Gemüsefond verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Sahne-Mischung über die Nudeln gießen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Umluft: 180 °C) ca. 15 Minuten backen.

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Dienstag, 19. Dezember 2017

Melonen-Gurken-Salat mit Fetakäse


Dieser Salat hat sich im Nachhinein als echter Hit erwiesen. Mir hat die Mischung aus erfrischender Gurke, süßer Melone und kräftigen Rucola extrem gut geschmeckt. Auch das Dressing war durch den frischen Zitronensaft wirklich sehr erfrischend. Diesen Salat wird es bei uns sicherlich noch öfters geben, vor allem weil er auch extrem schnell zubereitet ist und man ihn gut mitnehmen kann. Alles zusammen in eine Box, das Dressing extra und schon ist ein schnelles Mittagessen fertig.

Zutaten:
1/2 Honigmelone
1 Gurke
1 Hand voll Blattsalat
1 Hand voll Rucola
½ Bund Dill
1 kleine rote Zwiebel
60 g Feta
2 Esslöffel weißer Balsamico
1 Esslöffel Zitronensaft
2 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer
Zucker
Etwas Gartenkresse als Deko

Zubereitung:
Die Kerne mit Löffel aus der Melone entfernen und aus dem Fruchtfleisch Kugeln ausstechen. Dann die Gurke waschen, längst vierteln und in Scheiben schneiden. Den Blattsalat, Rucola und Dill waschen, trocken schleudern, dann die Dillspitzen abzupfen. Die Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Ringe schneiden.

Den Dill fein hacken und zusammen mit Balsamico, Öl, Zitronensaft, Pfeffer, Salz und etwas Zucker ein homogenes Dressing zubereiten. Die vorbereiteten Zutaten mit dem Dressing vermischen und alles auf Teller verteilen. Jetzt den Fetakäse zerkrümeln und mit der Kresse über den Salat.

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