Dienstag, 27. Januar 2015

Bento Nr. 381 Geflügelsalat mit Misodressing und dazu Kartoffelsalat


Dieses Bento ist ein gutes Beispiel dafür, wie man mit guter Planung mit einmal Kochen zwei unterschiedliche Gerichte zubereiten kann. Da ich abends total durchgefroren nach hause gekommen bin, habe ich mir ein heißes Hühnersüppchen mit frischem Gemüse gekocht. Da ich für den nächsten Tag ein Bento brauchte, habe ich das gleichzeitig zubereitet.

Während die Hühnerbeine vor sich hinkochten, bereitete ich den Kartoffelsalat zu und dämpfte den Brokkoli. Bis auf das Schälchen mit Geflügelsalat hatte ich somit mein Bento fast fertig, bevor mein eigentliches Abendessen fertig war. Ich hatte auch genügend Zeit, das Gemüse für mein Süppchen vorzubereiten. Als das Hühnchenfleisch weich war, habe ich davon etwas beiseite gestellt und dann erstmal meine Suppe fertig gemacht. Nach dem Abendessen ging es dann an die Geflügelsalat-Zubereitung.

Dafür habe ich das gekochtes Hühnchenfleisch mit einem Dressing aus etwas hellem Miso, Reisessig, Sesamöl, Chiliflocken, Pfeffer, Salz und Zucker vermischt. Dazu kamen in dünne Scheiben geschnittene Radieschen und Frühlingszwiebelringe. Obenauf habe ich dann noch etwas schwarzen Sesam gestreut.

In die andere Schale kamen wie üblich ein paar Vitamine. Eine halbe Mandarine, einige Himbeeren und Heidelbeeren. Außerdem hatte ich noch gedämpften Brokkoli, Mais und eine Mini-Tomate eingepackt.




Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Montag, 26. Januar 2015

Bento Nr. 380 Rindfleisch mit Gemüse aus dem Wok


Das heutige Bento habe ich bereits vor einer geraumen Zeit zum Mittag mitgenommen. Es war ein typisches Restebento. Wir hatte zum Abendessen mariniertes Rindfleisch mit Gemüse im Wok gebraten. Aber hier kann man sehr schön die 3:2:1-Regel sehen. Drei Teile Kohlehydrate, 2 Teile Obst und Gemüse und 1 Teil Eiweiß.

Das Rindfleisch hatte ich mit Teriyakisoße, Honig und Knoblauch mariniert. Nachdem ich es angebraten hatte, nahm ich heraus und habe dann das geputzte Gemüse pfannengerührt. Passend dazu kam noch etwas frisches Obst ins Bento. Ich hatte Himbeeren, Heidelbeeren und Weintrauben mit.

Zum satt werden hatte ich gedämpften Reis und Glasnudelsalat. Den Reis habe ich mit kleinen Gemüseblüten dekoriert.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Sonntag, 25. Januar 2015

Bento Nr. 379 Mein Japanischer Garten


Bei dem Interview bin ich von Sarah auch über Foodart befragt worden. Wer hier öfters mitliest weiß, dass ich selten Charaben zubereite. Meistens sind meine Bentos praktisch und gut strukturiert. Für viel Schnickschnack habe ich auch häufig keine Zeit. Aber ab und zu probiere ich es aus, wie man an diesem Bento sehen kann. Für die Zubereitung habe ich ca. 25 Minuten gebraucht, allerdings waren sowohl der Reis als auch das Fleisch bereits fertig. Obwohl die Zubereitung relativ schnell ging, hat mich das Bento doch einiges an Zeit gekostet. Bis ich mit meiner Ideenfindung fertig war, hatte ich mir den Abend um die Ohren geschlagen.

Nun zum Inhalt - als Grundlage hatte gebratenen Reis mit Möhre, Zwiebel und Ei und etwas normalen Reis. Dazwischen hatte ich als "Grenze" einige Salatblätter. Der "Stein" auf dem weißen Reis ist einfach etwas Rührei mit Sojasoße.

Den Baum habe ich aus Brokkoli und pulled Beef zurecht gemacht. Auch der Blütenzweig war aus pulled Beef und Schinkenblüten. Als farblichen Hingucker kam als letztes eine Physalis als "Sonne" hinein.


Sarah hat das Bild von diesem Bento zwar nicht in dem Interview-Beitrag verwendet aber ich finde es zu gelungen, um es in der Versenkung verschwinden zu lassen.


Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

Samstag, 24. Januar 2015

Bento Nr. 378 ausgewogenes Bento für Anfänger


Heute gibt es was für die schlanke Linie. Ich bin ja kein Diättyp aber gesund und ausgewogen darf es bei mir schon zugehen. Deshalb verwende ich in meinen Bentos auch immer gerne frisches Gemüse und Obst. Bei meinem Interview bin ich gefragt worden, was ich einem Bentoneuling empfehlen würde, wenn dieser sich ausgewogen ernähren würde. Als Antwort würde dieses Bento sehr gut passen.

Es ist relativ einfach und auch schnell zurechtgemacht. Ich habe knapp 25 Minuten gebraucht aber auch nur weil ich die Nudeln frisch gekocht habe. Da es ein ausgewogenes Bento sein sollte, habe ich mich an den Weight Watchers Punkten orientiert. Wenn ich mich noch richtig erinnert habe, müsste das Bento nur 4 Punkte haben und trotzdem war ich nach dem Essen richtig satt. Mit einem Punkt mehr hätte man dann Nudeln zum satt essen.

Zutaten:
120 g Vollkornnudeln (2 Punkte)
5-6 Minimozzarella (1 Punkt)
100 g Cocktailtomaten (0 Punkte)
3 Zweige Basilikum (0 Punkte)
5-6 Stängel Petersilie (0 Punkte)
1/2 kleine rote Zwiebel (0 Punkte)
1 Handvoll Rucola (0 Punkte)
1 Stück Möhre (0 Punkte)
1 Stück Gurke (0 Punkte)
3/4 Mandarine (0 Punkte)
1 Weintraube (0 Punkte)
3 Physalis (0 Punkte)
1 Stück Möhre (0 Punkte)
1 Stück Gurke (0 Punkte)
Balsamico bianco
2-3 Prisen Zucker (0 Punkte)
1 Teelöffel Olivenöl (1 Punkt)

Zubereitung:
Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest garen. Während die Nudeln kochen, das Gemüse vorbereiten. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Tomaten halbieren. Rucola gründlich waschen und etwas zerkleinern. Basilikum und Petersilie fein hacken. Aus dem Olivenöl, Balsamico, Salz, Pfeffer und etwas Zucker ein Dressing herstellen und mit dem vorbereiteten Gemüse vermischen. Die fertig gekochten Nudeln, abgießen und abkühlen lassen. Dann zusammen mit den Mozzarellakugeln zum Salat geben.

Die Mandarine schälen und in einzelne Segmente teilen, dann dekorativ mit einer Weintraube in der Mitte in ein Silikonschälchen legen. Gurke und Möhre in dünne Streifen schneiden und ebenfalls in ein Silikonförmchen legen bzw. stellen. Die Förmchen in einen größeren Behälter (Bentobox oder auch eine andere Box) stellen und dann den Nudelsalat einfüllen.Die Physalis in eine Lücke stecken und fertig.

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Freitag, 23. Januar 2015

Bento Nr. 377 Lachs Teriyaki


Dieses Bento habe ich mir nicht für unterwegs zubereitet, sondern ich wollte damit einen meiner Mitesser überzeugen, das Speisen nach dem Washoku-Prinzip zu servieren nicht wirklich schwierig ist. Außerdem fand ich, dass das Bento gut zu meinem kleinen Interview beim Küchenatlas gepasst hat.

Im Bento hatte ich vegetarische Futo-Maki. Die waren mit Gurke, Tomate, Tamago und Frischkäse gefüllt. Da noch etwas Tamago übrig war, habe ich das daneben gepackt. Dann hatte ich noch Glasnudelsalat mit Ingwer, Knoblauch und Chili zurechtgemacht und etwas Wakamesalat und die obligatorische Bento-Tomate ins Schälchen getan.

In der oberen Hälfte des Bentos war links etwas Gemüse, blanchierte Kaiserschoten, Radieschen, Möhrenblüten und eingelegter Daikon. Rechts daneben hatte ich eine gebratene Crevette und Lachs in Teriyaki-Soße mariniert.

Und nun zum Washoku:
Go-shiki (5 verschiedene Farben) war wie üblich das einfachste.
Kaiserschoten, Salatblätter, Gurke und Wakamesalat - grün
Reis, Gari und Glasnudeln - weiß
Radieschen, Tomaten, Möhre, Crevette und Chili - rot
Daikon, Tamago und Zitrone - gelb
Nori und Lachs - braun/schwarz

Go-mi (5 verschiedene Geschmacksrichtgungen) war schon etwas schwieriger, besonders bittere Zutaten sind immer schwierig.
Reis, Tamago, Tomate und Kaiserschoten - süß (amai)
Daikon, Zitrone und Sushi - sauer (suppai)
Gari- bitter (nigai)
Daikon, Lachs - salzig (shiokarai)
Wakamesalat, Glasnudelsalat, Crevette - scharf (karai)

Go-hou (5 Zubereitungswege) schafft man ja nicht immer aber diesmal hat es geklappt.
Radieschen, Möhre, Tomate, Salatblätter und Gurke - roh
Reis - gedämpft
Kaiserschoten - blanchiert
Glasnudeln - gekocht
Lachs und Crevette - gebraten
Daikon und Gari - sauer eingelegt

Go-kan (5 Sinne) werden angesprochen aber bei den Texturen habe ich diesmal nur vier geschafft.
Kaiserschoten - bissfest
Möhre, Radieschen, Daikon - knackig
Glasnudel und Tamago weich
Reis - körnig

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Donnerstag, 22. Januar 2015

Lunch mit Nähr-Wert und Mehr-Wert


Die aktuelle Blogparade beim Küchenatlas dreht sich um vernünftiges Mittagessen für unterwegs. Im Vorfeld bin ich gefragt worden, ob ich ein paar Fragen zum Thema Bento beantworten könnte, klar konnte ich. Das kleine Interview könnt ihr hier lesen. Übrigens gibt es auch etwas zu gewinnen und zwar drei wirklich schöne Monbeto-Boxen.

Da ich in letzter Zeit das Essen in unserer Kantine nicht mehr wirklich gut vertrage und nehme ich wieder häufiger mein Essen von zu hause mit. Das ist auch der Grund, warum es hier wieder mehr Bentos zu sehen gibt. Auf dem oberen Bild sieht man zum Beispiel mein Verpflegungskörbchen, dass ich für einen langen Tag gefüllt habe.

Ich hatte für das Frühstück ein Sandwich mit Hühnchenaufschnitt und Käse und einen Apfel dabei. Übrigens das schöne grüne Sandwichbag habe ich bei einer Blogparade vom Küchenatlas gewonnen.

Fürs Mittag hatte ich mir ein veganes Bento mit Couscous und frischem Gemüse zubereitet. Außerdem hatte ich noch einen kleinen Snack für den kleinen Hunger am Nachmittag und einen selbstgemachten Eistee dabei.

Für die Zubereitung habe ich etwas mehr als eine halbe Stunde gebraucht, ok der Eistee war da noch warm. Und von den Kosten her lag ich so bei 4,50€ für alles.

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Mittwoch, 21. Januar 2015

Süßkartoffelsuppe asiatisch angehaucht


Das Wetter ist gerade gräulich einfach nur nass, kalt und grau. Als ich gestern nach hause gekommen bin, war ich so durchgefroren, dass ich mir ganz schnell ein wärmendes Süppchen gekocht habe. Damit die Suppe so richtig schön durchwärmt, hatte ich reichlich Chili und Ingwer drin. Wenn ich nicht immer so Schwierigkeiten mit Kokosmilch hätte, wäre auch noch welche mithinein gekommen, geschmacklich hätte das bestimmt sehr gut gemacht.

Zutaten:
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehe
2 mittelgroße Süßkartoffeln
3 Möhren
750 ml Hühnerbrühe
1 Chilischote
2 Stück Zitronengras
1 wallnussgroßes Stück Ingwer
Olivenöl
Pfeffer, Salz
Sesamöl
Thaibasilikum

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Süßkartoffeln und Möhren ebenfalls schälen und grob würfeln. Zwiebel und Knoblauch in etwas Olivenöl anschwitzen, dann Möhren- und Süßkartoffelwürfel dazu geben und mit der Hühnerbrühe auffüllen. Den Ingwer schälen und fein hacken und mit der Chili und dem Zitronengras zur Suppe geben. Dann mit Pfeffer und Salz würzen und köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Chili und Zitronengras entfernen und dann fein pürieren. Eventuell mit etwas Wasser verdünnen und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf vier Teller verteilen und mit Thaibasilikum und etwas Sesamöl dekorieren.



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